Bahama Mama

Der karibische Traum hat sich endlich erfüllt, wenn auch nur für 3 Tage. Und es ist wirklich so traumhaft wie man sagt, manchmal kann man sein Glück gar nicht fassen!
Von Miami ist es mit dem Flieger nur mehr ein Katzensprung nach Nassau, in einer halben Stunde mit Bahamasair für etwa 50 Euro One Way kann man sich ins Paradies befördern. Beliebtes Naherholungsgebiet für die Amis, wie auch im Spring Break Ende März. Das wäre auch schon der einzige Grund für mich in den Staaten zu leben, unser Hausmeisterstrand an der Adria kann da nicht so ganz mithalten.

Das Nassau Palm Resort war für 100 Dollar pro Doppelzimmer pro Nacht das erschwinglichste, was sich auftreiben ließ, wenigstens steht der Dollar so günstig wie nie. Der Bahamas Dollar ist im Prinzip der gleiche also 1 zu 1 zum US, nur mit Muscheln und Seesternen auf den Münzen. Das Hotel war ganz ansehnlich, Frühstück natürlich exklusive, dafür zwei Pools und gute Infrastruktur, und sogar mit einem Stück Meerblick.

Ab geht’s auf Paradise Island, die man in wenigen Minuten von Nassau mit der Fähre oder über die Brücke erreichen kann. Dort stehen die Ferienhäuser der Reichen und Schönen und die tollen Resorts, allen voran das Atlantis Hotel, die „Skyline“ der Bahamas, die markant hervorsticht. Das Hotel verfügt über eine unglaubliche Ausstattung, mit Kasino, Wasserwelt und noch vielen tollen Sachen. Der Strand hinter dem Hotel ist öffentlich zugänglich und wenn man über die Böschung spaziert und zum ersten Mal diesen Strand und dieses Wasser erblickt, bleibt einem fast der Atem weg. Wenn man sich auf meinem Blog die ganzen Strände ansieht, wo ich schon überall war, muss man doch sagen, dass dieser mit Abstand der schönste war!

Wenn man in Nassau bleibt, wirken sogar die Bahamas etwas authentischer, mehr Einheimische und gar nicht so luxuriös wie man das vielleicht im Kopf hat. Das Osterwochenende wird beim Fish Fry, einer Lokalmeile mit einheimischen Essen lautstark zelebriert. Zu den Spezialitäten zählen der Conch Salat und in Folie gegrillter Grouper mit Gemüse. In Nassau gibt es noch einige Einkaufmöglichkeiten, am Straw Market kann man Souvenirs und Kunsthandwerk erwerben und generell besticht die Stadt mit ihren schönen pastellfarbenen Kolonialbauten, die mit dem türkisen Wasser eine wunderschöne Farbkulisse bieten.

Die Bilder sind einfach traumhaft! Ich würde am liebsten sofort die Koffer packen und dann rein in den Flieger und die Seele in Nassau baumeln lassen.