Der große Apfel
New York, die wohl aufregendste Stadt der Welt. Kein Bild, das man nicht schon aus Film und Fernsehen kennt. Man fühlt sich ununterbrochen als sei man im Mittelpunkt dieses Universums, am Puls der Zeit angekommen.

In drei Tagen schafft man es kaum über Manhattan, das ohnehin das Zentrum aller wichtigen Sehenswürdigkeiten darstellt, hinaus. Wer sich in diesem konsequenten Schachbrettmuster verirrt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Schlendern und Gucken bis einem die Füße wehtun, Einkaufen bis die Kreditkarte nichts mehr hergibt, das geht nirgends besser als in New York, wo Geld machen und wieder ausgeben die einzigen gültigen Gesetze sind.

5th Avenue, Wall Street, Downtown, Times Square und all die vertrauten Namen gibt es zu entdecken. Und auch die einst künstlerisch geprägten Boheme Viertel Soho und Greenwich, die inzwischen der Gentrifizierung zum Opfer gefallen sind und wo exklusive Designergeschäfte zwischen süßen Backsteinhäusern das Bild prägen. Der Central Park kann sich schon fast nicht mehr Park nennen, so schnell kommt man da nicht raus. Workout mit Skyline im Hintergrund, das hat schon was. Und wo ich gerade bei Skyline bin: mein persönliches „Es ist wirklich New York!!!“ Erlebnis wurde mir richtig bewusst als wir am Abend über die Brooklyn Bridge marschiert sind, einfach nur DAS Bild! Ein weiteres berühmtes Bild vor dem geistigen Auge: die Fahrt mit der Staten Island Ferry (übrigens gratis!), vor allem die Rückfahrt von der gleichnamigen Insel nach Manhattan, wo man sich anscheinend in die Situation der Einwanderer hineinversetzen soll als sie nach der Fahrt über den Atlantik endlich die neue Welt erreicht haben. Und da war dann noch die Freiheitsstatue, die sieht man auch von der Staten Island Ferry, aber so spannend ist das Geschenk der Franzosen nicht wirklich.

Ground Zero kann man nicht übersehen. Das offensichtliche Loch in der dichten Verbauung lässt schon von weitem erkennen, das da was fehlt. Eine riesige Baustelle und viele Schaulustige, die neugierig durch den Zaun schielen.
Die Fahrt auf das Empire State Building ist ein absolutes Muss, diese Aussicht findet man kein zweites Mal, Energieverbrauch ohnegleichen. Aber ungeduldig darf man bei den langen Wartezeiten und dem Kontrollprozedere nicht sein wenn man zu Stoßzeiten wie zum Sonnenuntergang hinauffährt. Der Aufenthalt auf der Aussichtsplattform gleicht eher einem aufgeregten Hühnerkäfig als Sightseeing.

Auch New Yorks Museen müssen erwähnt werden, wie zum Beispiel das Metropolitan Museum of Art mit umfangreichen Sammlungen aus allen möglichen Erdteilen. Und was die meisten übersehen: in vielem Museen sollte man das Kleingedruckte unter den saftigen Preisen lesen, da die 20 Dollar lediglich „suggested“, aber auf keinen Fall verbindlich sind. Mit 5 Dollar und „this is my donation“ kommt man genauso gut zurecht!

Hier muss es zum Glück nicht immer Fast Food sein, denn es gibt ausgesprochen gute Lokale und Supermarktketten mit einem umfangreichen, erschwinglichen Angebot. Unser Favorit: der Biosupermarkt Whole Foods am Union Square. Nicht nur, dass er Lebensmittel aus biologischem Anbau verkauft, sondern auch noch ein Buffet mit den unterschiedlichsten Sachen hat, wo nach Gewicht gezahlt wird. Und der hervorragende Orangensaft in den Staaten ist so ziemlich das einzige, was mir fehlen wird. Zu guter Letzt sollte man auch nicht auf ein ausgedehntes Shopping in NYC verzichten, schon gar nicht bei den günstigen Wechselkursen!

Auch das Übernachten muss nicht unbedingt teuer sein, je nachdem auf was man mehr Wert legt: je weiter südlich, desto teurer, aber wem es nichts ausmacht ein Stück in die City zu fahren, der kann auch schon für 15 Euro die Nacht mit Frühstück in einem Hostel schlafen (z. B. Wanderers Inn West 113th St).

Gratulation zu den tollen Bildern. Ich möchte schon seit Jahren nach New York, werde es jetzt wohl mal ernsthaft planen. Vielleicht wäre die Zeit vor Weihnachten eine gute Sache. Shopping zu guten $ Kursen
schöne Fotos
Ich möchte gerne nach New York :”die wohl aufregendste Stadt der Welt” aber ich habe kein Galed dafür
keep up the good work