Dublin – what the ….
Skeptisch begutachte ich meinen Sitznachbarn im Flugzeug in Shorts und Flip Flops, während ich noch bereuen sollte, dass ich meinen Winterpulli nicht eingepackt habe. Richtig, es geht auf die grüne Insel … An sich kein Grund etwas gegen Dublin oder gar Irland zu haben, aber als eines meiner Reisehighlights möchte ich die Stadt lieber nicht zitieren. Vor allem wenn man bedenkt, dass ich an sich Regen, Wind, schummrige Irish Pubs, Guinness, irische Männer, Lärm, Fish & Chips, undefinierbare fette Würstchen zum Frühstück und irische Musik überhaupt nicht mag, ist mein Aufenthalt ja wirklich fraglich?!
Schön grün ist die Insel, das stimmt schon – das beeindruckt bereits aus der Vogelperspektive, aber diese kuriose Anhäufung namens Dublin passt für mich gar nicht in dieses herrliche Landschaftsbild.
Sehr süß schon auch irgendwie – sehr fotogen, vor allem mit der ganzen Infrastruktur an Pubs und Backsteinhäusern rund um den berühmt berüchtigten Temple Bar Bezirk, aber einfach zu dunkel, zu laut, zu voll und zu aufdringlich.
Wenn jemand behauptet, die Spanier können Party machen, der war wohl noch nie da oben. Das Fortgehen nimmt von mir noch nie gesehene Ausmaße an (wobei ich bei Gott kein vollkommen konservativer Mensch bin!!!), der gesamte Temple Bar Bezirk nimmt zu späterer Stunde eine unverwechselbare Duftnote aus Erbrochenem und Guinness an. Die weibliche Bevölkerung hält 15 cm kurze Miniröcke und Dekolletés bis zum Bauchnabel wohl für Biedermeier, da muss man sich ja wirklich wundern, wenn Mann mal fragt … Am St.Patrick’s Day würde ich nicht mal in die Nähe der Stadt kommen wollen.
Einige Sehenswürdigkeiten gibt es dennoch zu besuchen, die man allerdings locker an einem Tag bewältigen kann: bei einem Spaziergang erledigt man das Trinity College, die Burg, den schönen Park St.Stephen’s Green und die Christ Church Kahthedrale bevor man sich auf die wichtigen Dinge eines Dublin Besuchs konzentriert: die Guinness Store House und die Old Jameson Distillery …
Nicht nur Bier und Whiskey sind charakteristisch für die Stadt, sondern auch die Spuren von James Joyces Leopold Bloom, wobei ich mir sicher bin, dass kaum ein Mensch das Buch jemals gelesen hat, geschweige denn weiß, worum es sich überhaupt handelt!
Zum Glück gibt’s eine riesige Auswahl an Lieblingsdrogen: Torten, Scones und sonstige Backwaren sind hier einfach zum Niederknien! Zum Beispiel bei „Queen of Tartes“ in der Cow’s Lane – eine wahre Königin auf ihrem Gebiet. Aber ansonsten können sie sich auch ihr Essen behalten …
Zum Nerven beruhigen hilft nicht nur ein Zuckerschock, sondern auch ein Ausflug nach Howth, das nur wenige Kilometer nördlich von Dublin mit den Stadtbussen erreichbar ist. Beim Aussteigen begrüßte mich zwar sofort ein erfrischender Regenschauer bei nicht mal 15 Grad im Hochsommer, aber ein Rundgang auf der Halbinsel zeigt wirklich idyllische Impressionen der schönen Insel, die nur erahnen lassen, was sich noch landschaftlich in dieser Gegend abspielt.
Aber ich hätte schon den Wiener Boden unter meinen Füßen küssen können als ich nach 4 Tagen Dublin wieder aus dem Flugzeug stieg!
Schön grün ist die Insel, das stimmt schon – das beeindruckt bereits aus der Vogelperspektive, aber diese kuriose Anhäufung namens Dublin passt für mich gar nicht in dieses herrliche Landschaftsbild.
Sehr süß schon auch irgendwie – sehr fotogen, vor allem mit der ganzen Infrastruktur an Pubs und Backsteinhäusern rund um den berühmt berüchtigten Temple Bar Bezirk, aber einfach zu dunkel, zu laut, zu voll und zu aufdringlich.
Wenn jemand behauptet, die Spanier können Party machen, der war wohl noch nie da oben. Das Fortgehen nimmt von mir noch nie gesehene Ausmaße an (wobei ich bei Gott kein erzkonservativer Mensch bin!!!), der gesamte Temple Bar Bezirk nimmt zu späterer Stunde eine unverwechselbare Duftnote aus Erbrochenem und Guinness an. Die weibliche Bevölkerung hält 15 cm kurze Miniröcke und Dekolletés bis zum Bauchnabel wohl für Umstandsmode, da muss man sich ja wirklich wundern, wenn Mann mal fragt … Am St.Patrick’s Day würde ich nicht mal in die Nähe der Stadt kommen wollen.
Einige Sehenswürdigkeiten gibt es dennoch zu besuchen, die man allerdings locker an einem Tag bewältigen kann: bei einem Spaziergang erledigt man das Trinity College, die Burg, den schönen Park St.Stephen’s Green und die Christ Church Kahthedrale bevor man sich auf die wichtigen Dinge eines Dublin Besuchs konzentriert: die Guinness Brauerei und die Old Jameson Distillery …
Nicht nur Bier und Whisky sind charakteristisch für die Stadt, sondern auch die Spuren von Ulysses’ Jonathan Bloom, wobei ich mir sicher bin, dass kaum ein Mensch das Buch jemals gelesen hat, geschweige denn weiß, worum es sich überhaupt handelt!
Aber zum Glück gibt’s eine riesige Auswahl an Lieblingsdrogen: Torten, Scones und sonstige Backwaren sind hier einfach zum Niederknien! Zum Beispiel bei „Queen of Tartes“ in der Cow’s Lane – einfach nur genial. Aber ansonsten können sie sich auch ihr Essen behalten …
Zum Nerven beruhigen hilft nicht nur ein Zuckerschock, sondern auch ein Ausflug nach Howth, das nur wenige Kilometer nördlich von Dublin mit den Stadtbussen erreichbar ist. Beim Aussteigen begrüßte mich zwar sofort ein erfrischender Regenschauer bei nicht mal 15 Grad im Hochsommer, aber ein Rundgang auf der Halbinsel zeigt wirklich idyllische Impressionen der schönen Insel, die nur erahnen lassen, was sich landschaftlich noch in diesem Land verbirgt.
Aber ich hätte schon den Wiener Boden unter meinen Füßen küssen können als ich nach 4 Tagen Dublin wieder aus dem Flugzeug stieg!

No Responses to “Dublin – what the ….”
Please Wait
Leave a Reply