Berlin rockt! (Foto: Christiane Kalss)

Berlin-Fans kennen und lieben ihn, „hip“ ist hier nicht nur ein beiläufiges Attribut, sondern der vollkommene Lebensstil und nicht umsonst zählt er zu den beliebtesten Ecken Berlins: der schicke Ortsteil Prenzlauerberg im Bezirk Pankow – eine noble Mischung aus unkonventionellem Künstlertum und gut situierten Jungfamilien. Ein richtiger Hype ist bereits um die Gegend ausgebrochen, so ist sie in der Stadt neben Berlin-Kreuzberg absolut „the place to be“!

Was man dort so sieht in der Gegend rund um den Käthe Kollwitz Platz? Rein äußerlich einen idyllischen Stadtteil im Altbaustil, urban, aber doch entspannt mit einer kreativen Mischung aus relativ jungen Bewohnern. Der gentrifizierte Prenzlauerberg wandelte sich im Laufe der Zeit nachhaltig vom einstigen Arbeitermilieu zu einer Gegend mit bohèmem Flair und gebildeten Besserverdienern. Die auffälligsten sozio-demographischen Gruppen scheinen hier die Soja Latte schlürfenden Grafiker zu sein, die den ganzen Tag mit dem Mac auf dem Schoß in den angesagten Cafés rumsitzen sowie die ausschließlich „bio“ kaufenden Bobo-Eltern mit Kindern auf Laufrädern, die „Fritz Cosmo“ oder „Kito Bela“ heißen.

Neben den hippesten Menschen der Stadt sind hier natürlich auch die hippesten Läden und Lokale zu finden, deren Angebot vom Designer-Frühstücksbrettchen bis zur Bio-Currywurst reicht. Nette Straßencafés an jedem Eck dürfen auch nicht fehlen. Ein leckerer Tipp: das „Kauf dich glücklich“, wo es allerlei Waffeln zu verkosten und fast das gesamte Interieur zu erwerben gibt. Die kulturelle Szene trifft sich in der „KulturBrauerei“, die am Gelände der alten Schultheiss-Brauerei entstand und die besten Taschen findet man bei „tausche“ Berlin. Und wenn wir schon beim Einkaufen sind: nicht zu verpassen ist der riesige Flohmarkt jeden Montag im Mauerpark, wo es in der Umgebung auch zahlreiche Secondhandläden gibt. Hier kommt man bereits langsam an die Grenze zum Ortsteil Wedding, der eine ganz gegensätzliche Lebenswelt zeigt: eine hohe Ausländerquote, Billigladen statt Bioladen und Großfamilie statt Kernfamilie.

 
 

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