Vancouver 2010

15Feb10

Für die Letzten unter euch, die es noch nicht mitbekommen haben: die olympischen Winterspiele 2010 an der kanadischen Westküste sind in vollem Gange. Noch bis zum 28.Februar wandeln Vancouver und das nahe gelegene Whistler insgesamt mehr als 2 Wochen lang wie im Flug zwischen Sieg und Niederlage, Konkurrenz und Kameradschaft, Leben und Tod ….

Im wahrsten Sinne des Wortes: denn die Spiele nahmen mit dem tödlichen Unfall des georgischen Rennrodlers Notar Kumaritaschwili einen tragischen Anfang. Nur wenige Stunden vor der prunkvollen Eröffnungsfeier verunglückte der Sportler beim Abschlusstraining – bevor Bryan Adams, Nelly Furtado und Co durch das Stadion tanzten.

Und es ist nicht alles Gold was glänzt: denn was wären die Olympischen Spiele ohne angemessene Kritik? Spannungsverhältnisse mit den First Nations Kanadas, ein enormer Kostenaufwand und Profitgier gehören auch dieses Mal zu den Rahmenbedingungen. Aber die Welt steht ehrfürchtig Kopf bei ihrem größtem Sportereignis, um auf der Jagd nach Medaillen, Ruhm und Ehre die Besten ihrer Art in dieser kulturellen Vielfalt ausfindig zu machen.

Apropos kulturelle Vielfalt: da wäre dann noch Vancouver, das Zentrum des kanadischen Multikulti schlechthin, der Schmelztiegel der Bevölkerungen, die aus Europäern, Asiaten und First Nations bestehen. Aber nicht nur kulturelle, sondern auch landschaftliche Vielfalt prägen die Stadt, nur wenige Kilometer von der US-amerikanischen Grenze entfernt, deren Skyline mit den North Shore Mountains im Hintergrund zwischen Kunst und Natur um die Wette glänzt. Dennoch macht die soziale Vielfalt auch vor den Toren des schönen Kanadas nicht Halt: von prosperierenden Stadtteilen in sozial benachteiligte Armutsviertel ist es auch in der mehr als einer halben Millionen großen Olympiastadt nur ein Katzensprung.

 
 

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