Berlin kulinarisch
Alle, die sich brav an die Gebote der Fastenzeit gehalten haben, dürfen bald wieder nach Genuss und Belieben schlemmen, was das Herz begehrt. Denn Essen ist unterwegs wohl mindestens genauso wichtig wie das Sightseeing. Dabei sind die Vorteile des Stadtlebens gegenüber rustikalen Gaumenfreuden am Land offensichtlich – zumindest was die Vielfalt und den Abwechslungsreichtum der Speisen betrifft. In Berlin ist man da zweifelsfrei an der richtigen Adresse: Ausgefallenes, Modernes, Exotisches, Bodenständiges lassen unsere Geschmacksnerven tanzen und man kann sich, wenn einen schon der Flug nach Berlin trug, auch noch wohlbehütet durch die ganze Welt kosten!
Dass es in Berlin die beste Currywurst gibt, wissen wir schon längst, aber der kulinarische Horizont der Hauptstadt geht weit über das kultige Curry 36 hinaus. Hier hat man schließlich als Feinschmecker die unendliche Qual der Wahl! Aber wenn man mich fragt, bleibe ich meinem Geschmacksinn treu und würde daher gleich einmal die besten asiatischen Ecken aufsuchen. Bei Tom Yam Gung und Som Tam im Maothai, dem ersten Thai-Restaurant in Berlins Osten in Prenzlauer Berg, läuft mir schon beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammen. Aber auch tibetische Momos im spartanisch eingerichteten, aber geschmacklich prunkvollen Little Tibet in Kreuzberg erfreuen die Sinne genauso wie das leckere Teppanyaki im Sakura, einem der 4 japanischen Kirschblüten.
Was wäre außerdem die hippe Hauptstadt ohne zeitgenössische Bio-Küche mit vegetarischen und veganischen Köstlichkeiten? In dieser Sparte darf das La Mano Verde in Mitte nicht fehlen! Schon einmal einen Gourmet-Rohkost Brunch gehabt oder gekühlte Melonensuppe gekostet? Anschließend wäre dann der Nachmittagskuchen zwischen einem bunten Varieté aus rebellierenden Zimtsternen, Allergikerkuchen und veganer Torte in der Rebellion des Zimtsternes in Kreuzberg einzunehmen …

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