Von São Paulo nach Bahia
Eine spannende Reise haben wir noch vor uns auf dem Weg den gesamten Küstenabschnitt bis Salvador da Bahia zurückzulegen. Obwohl dieser Teil doch einiges an Zeit in Anspruch nahm, fehlt mir etwas die visuelle Untermalung. Ich sag nur: wir sind auf Urlaub und gehen unseren Lieblingsbeschäftigungen nach: Caipirinha trinken, essen, Leute beobachten und sich die Sonne auf den Körper brennen lassen!
Davor aber noch ein kurzer Zwischenstopp in der Megacity São Paulo, wo man beim Landen glaubt jede Sekunde in einen der Wolkenkratzer zu krachen. Übernachtet haben wir im Plaza Hotel in der Nähe vom Praça da República mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Viele Reisende haben einen eher negativen Eindruck von de Stadt und auf den ersten Blick ist sie auch nicht unbedingt einladend, doch gibt es auch sympathische Seiten. Das Preisniveau ist für eine brasilianische Stadt relativ niedrig, man kann sehr billig einkaufen und kulinarisch gibt es hier eine große internationale Auswahl wie zum Beispiel im asiatischen Viertel Libertade. Wer auf Extrem-Shopping steht, ist hier auf den Einkaufsstraßen gut beraten, der reinste Wahnsinn in einem einzigen Menschenmob.
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Schließlich ist man immer wieder froh aus einer großen Stadt raus zu kommen, deshalb ab in den nächsten Ferienort Paratí an der Costa Verde auf dem Weg nach Rio de Janeiro. Der Strand ist nicht der schönste (im nahe gelegenen Trindade soll er schöner sein), aber seinen Zweck erfüllt er vorerst einmal. Nach der aufregenden Zeit in Rio geht es sowieso wieder an den nächsten Strand nach Búzios (dt. Muschel), ein etwas versnobtes Kaff, aber halb so schlimm, da noch nicht so viel los.
Zu Übernachtungsmöglichkeiten zu gelangen ist im gesamten Land mehr als problemlos, da man beim Aussteigen aus dem Bus schon angeworben wird. Die Pousadas (Pensionen) sind meistens recht schön und nett, Frühstück ist auch fast immer dabei und der Preis liegt im Durchschnitt bei 20-25 Reais pro Person im Doppelzimmer, also etwa 7-8 Euro.
Da wir langsam auch Meter machen wollen, steht eine 18stündige Busfahrt nach Porto Seguro in den hippesten Bundesstaat Bahia an, angepriesen für seine unkonventionelle Atmosphäre. Ab jetzt gilt also „só alegria na Bahia“! Passend dazu flaniert man hier am Abend auf dem „passarela do alcóol“ (Alkoholpromenade)…
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Von Porto Seguro nimmt man am besten noch die etwas südlich gelegenen Küstenortschaften Arrail d´Ajuda, Trancoso und Caraiva mit. Letztere ist nur mit Geländewagen über eine unasphaltierte Straße erreichbar. Mittlere zeichnet sich durch eine reich gewordene Hippie-Community aus und erstere ist meines Empfindens nach die gemütlichste. Schönen Strand hat es überall!
Letzte Station bevor es einen Szenewechsel gibt, ist die Surferortschaft Itacaré, wo gerade ein Surfcontest stattfindet. Viele junge Leute und immer was los, muito legal!
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