Bukarest
Spät in der Nacht kommen wir an und lassen uns vom Flughafen in die Stadt bringen, wo es in der Nähe vom Gara de Nord (Nordbahnhof) einige günstige Hotels gibt. Wir bleiben im Hotel Cerna (30 Euro das Doppelzimmer mit Frühstück, Bad am Gang), das die ganze Nacht Rezeption hat und uns zu später Stunde noch Einlass gewährt. Auf den ersten Blick etwas dubiose Belegschaft, aber im Prinzip völlig in Ordnung!
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Am nächsten Tag folgt ein regelrechter City Marathon, da man eine Stadt am besten noch im Fußmarsch erkundet. Als erstes geht es natürlich zum rumänischen Parlament, dem zweitgrößten Gebäude der Welt mit über 3000 möblierten Zimmern. Alleine bis man diese riesige Anlage umrundet hat, braucht es schon seine Zeit. Ceauşescu ließ zu seiner Zeit etwa ein Sechstel der Stadt niederreißen um seinen irren Traum der Stadtarchitektur nach französischem Vorbild zu verwirklichen. Das Ergebnis sind weitläufige und breite Boulevards und prunkvolle Gebäude an jeder Ecke, die in Wirklichkeit auf Grund von mangelnder Instandhaltung gar nicht mehr so prunkvoll sind. Man kommt sich neben diesen Dimensionen einfach nur winzig vor. Außerdem findet man eine Vielzahl von Kirchen und kleinen Kapellen in der ganzen Stadt verstreut.
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Weiter geht es zum Revolutionsplatz (Piaţa Revoluţiei), wo Ceauşescu seine letzte Rede am Balkon des Gebäudes der Kommunistischen Partei hielt und die Revolution entbrannte. In der Mitte des Platzes wurde eine Säule zum Gedenken an die Opfer der Revolution errichtet.
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Schließlich noch zum Triumphbogen bevor wir uns in einem der unzähligen großen Parks begeben, wo Familien scharenweise den Palmsonntag mit Grillerei und Freizeitbeschäftigung zelebrieren – voller Vorfreude auf das in Osteuropa intensiv gefeierte Ostern. Das muss man schon sagen, dass es an Grünflächen nicht mangelt, obwohl die ganze Atmosphäre auch durch die wenig abwechslungsreiche, einheitliche Bauweise der Gebäude großteils nur lethargisch und grau in grau erscheint.
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Auch ein historisches Zentrum gibt es noch, das hauptsächlich aus zerfallenen Gebäuden besteht und nichts mit einer netten Altstadt zu tun hat!

schade, dass man noch so wenig über diese schönen städte weiß! aber europa öffne dich!