Bangkok und baden auf Koh Chang
Wie wär´s mit einer Thai Massage, tropischen Stränden und schwarzem Reis mit Kokosmilch zum Frühstück? Thailand genießt wie kaum ein anderes Land Südostasiens den Ruf eines touristischen Schlaraffenlandes. Am begehrtesten sind die Inseln und die Küste der Andamanensee und des westlichen Golfs von Thailand für Badeurlaub. Bangkok, die Stadt der Engel (Krung Thep auf Thai) wird dabei oft mal übersprungen, obwohl es eine durchaus spannende Stadt ist. Bevor wir uns auf Burma konzentrieren, tauchen wir deshalb noch in den Alltag des asiatischen Wahnsinns in der Großstadt ein. Aber ganz ohne Badeurlaub geht es natürlich auch nicht, so lassen wir die letzten Tage der Reise auf der nahegelegenen Insel Koh Chang ausklingen.
Ohne Klimaanlage geht sowieso einmal nix, für wenige Euros ist das Thai Cozy House eine kleine Oase im Viertel rund um die Backpacker beliebte Khao San Road, wo zu Stoßzeiten einfach die Hölle los ist. Entfernt man sich wenige Straßen befindet man sich bereits in einer anderen Welt. Kaum setzt man einen Fuß vor die Tür, steht einem alles offen, was das Herz begehrt. Fast rund um die Uhr wird auf der Straße gekocht, Nudeln á la Gusto mit selbst gewählten Zutaten und frische tropische Früchte an jeder Ecke. Für europäische Geschmäcker eher weniger geeignet sind die gerösteten Heuschrecken und Maden sowie Hühnersuppe mit ganzen Füßen und Krallen. Auch die Geruchskulisse der Speisen, gemischt mit Abfall und Abwässern, stellt eine kleine Herausforderung für einen empfindlichen Magen dar. Trotzdem muss auf jeden Fall die hervorragende thailändische Küche gelobt werden für alle die es scharf mögen, sehr empfehlenswert der Papaya-Salat!
Sehenswürdigkeiten, Tempel und Buddhas klappern wir mit dem Tuk-Tuk ab, eine Art Mopedrikscha, das sich elegant durch den Verkehr schlängelt. Und auch eine Fahrt mit dem antarktisch herunter gekühlten Taximeter kann man sich hier ohne viel mäh und muh leisten. Religiöse Stätten und Symbole ziehen sich durch die versmogte Großstadt wie ein roter Faden und erhellen die Stadt mit ihrer Pracht. Der imposante Wat Phra Kaeo (großer Palast) mit dem berühmten Smaragd Buddha ist das bekannteste Bauwerk. Ein sehr überdimensionaler und bewundernswerter Ausdruck göttlicher Verehrung ist der über 40 m lange liegende Gold überzogene Buddha in der Palastanlage Wat Pho.
Weitere Möglichkeiten die Stadt zu entdecken ist eine Fahrt auf dem Chao Phraya Fluss, der sich durch Stadt und Land arbeitet und sich in zahlreiche Kanäle, den so genannten Khlongs, aufteilt. Zuletzt zieht es uns von der China Town über breite Straßenalleen, wo alle paar Meter Bilder der Königin zu Ehren ihres anstehenden Geburtstages angebracht sind, bis zu den Rotlichtvierteln der Stadt wie etwa Patpong. Gerade das Nachtleben in Bangkok ist die Puta Madre Asiens! Und dass das Land ein Einkaufsparadies ist, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen.
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Und am Ende war die Ruhe, nichts als Ruhe … Einfache Holzhütten mit Matratze und Mosquitonetz auf Pfahlbauten direkt am Wasser zwischen Palmenhainen. Nichts außer das Rauschen des Meeres, genau richtig um die Seele baumeln zu lassen bevor es wieder in unseren Alltag geht. Von Trat kann man mit einem Boot auf die Insel rübersetzen und sich in einer der gemütlichen Lodges niederlassen.
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