Mit letzter Kraft mache ich noch einen letzten Kurzstopp in Brüssel, obwohl mein Körper schon längst nach einem besseren Zuhause als dem Zugabteil schreit. Aber ja keinen Tag vom gültigen Interrailticket herschenken!
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Ich habe Glück und bekomme sogar ein sehr schönes Einzelzimmer für 20 Euro mit allerlei Annehmlichkeiten. Auch hier ist viel los, am Grand Place wird gerade ein Konzert vorbereitet und man muss sich durch die Menschenmenge drängen, um ihn von allen Seiten zu bewundern. Bei meiner Erkundungstour touristischer Trampelpfade nehme ich noch das Wichtigste mit: den Pipi machenden Buben Manneken-Pis, das Atomium, all die schönen Bauwerke rund um den Hauptplatz und die Kathedrale St. Michel im Abendlicht. Aus irgendeinem Grund sind in der ganzen Stadt bunte Plastikkühe verteilt, wohl irgendein künstlerisches Statement? Ich weiß es leider nicht mehr.
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Schließlich muss ich mich noch mit allen belgischen Köstlichkeiten voll stopfen, die mir ins Auge springen, von Schokolade über Waffeln bis hin zu ausgefallenen Biersorten. Die letzen Souvenirs für die Heimreise eingekauft und zum Bahnhof Bruxelles Midi ist es Gott sei Dank nicht weit, dafür ist er anscheinend so unscheinbar, dass ich mit meinen 10 Sackerln in der Hand etwa fünfmal im Kreis renne.
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Dass mein Französisch nicht unbedingt salonfähig ist, merke ich als ich die Frau in der Bäckerei frage “Sind Sie Kaffee?” und sie auch bereitwillig aufs Englische umschwenkt. So belasse ich es meistens bei meinem sattelfesten Vokabular “s´il vous plaît” und “merci beaucoup”!
