Die Tempelanlage von Champasak zählt zum bedeutendsten buddhistischen Zentrum von Laos. Die Ruinen wurden erst in den letzten Jahren für den Tourismus erschlossen und man trifft hauptsächlich auf Einheimische, die Buddha opfern, beten und das heilige Wasser trinken, das entlang der Felsen heruntertropft.
Wat Phu ist auf drei Ebenen angelegt, wenn man sich ihm nähert, sieht man zunächst nicht viel, nur die Überreste der beiden Tempel auf der untersten Ebene. Durch die mit Frangipanibäumen gesäumte Allee geht es über steile Stufen auf die zweite und dritte Ebene der Anlage, von wo man einen weiten Blick über das Areal hat. Jedes Jahr im Februar findet hier das wichtigste 3tägige buddhistische Fest statt, wo unzählige Buddhisten nach Champasak pilgern und ausgiebig feiern.
Die Ortschaft Champasak liegt schon relativ weit im Süden des Landes in der Nähe der Ortschaft Pakse, wo die meisten Busse hinfahren. Erreichbar ist sie mit dem Boot über den Mekong, da alle wichtigen Verbindungen vom anderen Flussufer weggehen. Vom Ufer aus muss man noch etwa 20 min. ins „Zentrum“ spazieren, wo man einige Gästehäuser findet, wie z.B. Anouxa mit Bungalows in Preisklassen von 5, 10 und 15 US $.
Hier kann man noch einen Gang runterschalten und sich dem laotischen Tempo anpassen. Ich hätte schon noch einige Tage hängenbleiben können, aber da wusste ich noch nicht, was uns bei den 4000 Inseln erwartet, die nirgendwo ihresgleichen haben!

 
 

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