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	<title>Globetrotter · Süchtig nach der Welt &#187; Afrika</title>
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	<description>Persönliche Reiseberichte aus Europa, Asien, den USA, Australien, Südamerika und Afrika.</description>
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		<title>S&#252;dafrika-Special: Kapstadt</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 09:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Gl&#252;ck hat die Welt es bald geschafft, nur mehr zwei Spiele bis zum gro&#223;en Finale in Johannesburg! Das Reisefinale hingegen widmet sich &#8211; das Beste nat&#252;rlich zum Schluss &#8211; dem fabelhaften Kapstadt, wo zumindest heute das Halbfinale Uruguay gegen Niederlande stattfindet. Mindestens 11 Stunden dauert der Flug in die sch&#246;ne Stadt am wilden Kap, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2010/07/PICT0165.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-2689" title="Kap der Guten Hoffnung" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2010/07/PICT0165-200x132.jpg" alt="" width="120" height="80" /></a>Zum Gl&#252;ck hat die Welt es bald geschafft, nur mehr zwei Spiele bis zum gro&#223;en Finale in Johannesburg! Das Reisefinale hingegen widmet sich &#8211; das Beste nat&#252;rlich zum Schluss &#8211; dem fabelhaften Kapstadt, wo zumindest heute das Halbfinale Uruguay gegen Niederlande stattfindet. Mindestens 11 Stunden dauert der Flug in die sch&#246;ne Stadt am wilden Kap, wo sich zwei Ozeane und noch viel mehr Leben treffen &#8211; ein Gedicht aus Flora und Fauna.<span id="more-2567"></span></p>
<p>Um die gel&#228;ufigsten Irrt&#252;mer um Kapstadt gleich mal zu beseitigen (die Globetrotter unter uns wissen es schon l&#228;ngst): Kapstadt ist nicht die Hauptstadt von S&#252;dafrika, es liegt auch nicht direkt am Kap und das <strong>Kap der Guten Hoffnung</strong> ist auch nicht das s&#252;dlichste Eck des Kontinentes, sondern das s&#252;dwestlichste.</p>
<p>Die Hauptstadt ist nat&#252;rlich Pretoria, allerdings erf&#252;llt Kapstadt neben Johannesburg zumindest einen Teil der Hauptstadtfunktion, da das <strong>Parlament</strong> hier seinen Sitz hat. Ein bisschen ist sie aber doch geheime Hauptstadt und sowieso S&#252;dafrikas Nummer 1.</p>
<p>Das Kap der Guten Hoffnung, das von den Portugiesen im 15.Jahrhundert zum ersten Mal umrundet wurde, befindet sich etwa 1 Stunde s&#252;dlich der Stadt und ist ganz einfach mit dem Zug und mit Rikkis erreichbar. Es markiert den s&#252;dwestlichsten Punkt des Kontinentes. Nur wenige Kilometer weiter befindet sich der s&#252;dlichste Punkt des Kontinentes, das <strong>Kap Agulhas</strong>, das die tats&#228;chliche Grenze zwischen Atlantik und Indik kennzeichnet. Geschichte und Schifffahrt pr&#228;gten Kapstadt vor allem durch seine g&#252;nstige Lage am Seeweg nach Indien. So sind heute noch starke Einfl&#252;sse der Niederl&#228;nder, Malaien, Indonesier und vielen mehr sp&#252;rbar, die man im bunten Stadtteil <strong>Bo-Kaap</strong> deutlich sehen kann.</p>
<p>Kapstadt hat mit dem unverkennbaren <strong>Tafelberg</strong> im Hintergrund sicherlich eine der sch&#246;nsten Gro&#223;stadtkulissen der Welt. Die sch&#246;nsten Stadtstr&#228;nde findet man hier, aber vor allem einen immensen Wohlf&#252;hlfaktor, die Atmosph&#228;re, das Charisma, einfach das geschmeidige Gef&#252;hl, das in der Luft liegt wenn man durch die Stadt spaziert &#8230;</p>
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		<title>S&#252;dafrika-Special: Die K&#252;stenst&#228;dte</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 23:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wem das Fu&#223;ballschauen noch nicht zu langweilig geworden ist, der kann sich heute aufs erste Achtelfinale in Port Elisabeth freuen. Inzwischen sind wir auf unserer Reise durch das s&#252;dlichste Land Afrikas endlich an der K&#252;ste angelangt. Durban und Port Elisabeth sorgen zwischendurch f&#252;r eine frische Meeresbrise. Das Wasser erreicht hier aber leider kaum die 20-Grad-Marke, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wem das Fu&#223;ballschauen noch nicht zu langweilig geworden ist, der kann sich heute aufs erste Achtelfinale in Port Elisabeth freuen. Inzwischen sind wir auf unserer Reise durch das s&#252;dlichste Land Afrikas endlich an der K&#252;ste angelangt. Durban und Port Elisabeth sorgen zwischendurch f&#252;r eine frische Meeresbrise. Das Wasser erreicht hier aber leider kaum die 20-Grad-Marke, daher ist man f&#252;r den Badeurlaub mit der Karibik oder Asien eher besser beraten!<br />

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<p>Im Herzen der s&#252;dafrikanischen K&#252;ste liegen die beiden St&#228;dte <strong>Durban</strong> und <strong>Port Elisabeth</strong>, die sich in vielerlei Hinsicht &#228;hneln. Ein stetiges Wachsen der Bev&#246;lkerung wie auch einen Status als wichtige <strong>Hafenst&#228;dte</strong> und Umschlagpl&#228;tze in S&#252;dafrika haben beide gemein. Sch&#246;ne, ausgedehnte Strandabschnitte und ganzj&#228;hrig angenehme Temperaturen sind wesentliche Vorteile, die zu jeglichem <strong>Wind- und Wassersport</strong> wie etwa Surfen oder Segeln einladen. Wir sprechen hier praktisch vom Kalifornien Afrikas!</p>
<p>Wenn es um Durban geht, so scheiden sich die Geister: die einen sprechen von Gefahr und Gro&#223;stadt, die anderen schw&#228;rmen von Mentalit&#228;t und Atmosph&#228;re. Und tats&#228;chlich tut die Stadt zwischen den Drakensbergen und dem Indischen Ozean immer mehr, um das Image aufzupolieren und an einer touristischen Aufwertung zu arbeiten. Die lange <strong>Beachfront</strong> voller Souvenirverk&#228;ufer ist die klassische Flaniermeile, bunte <strong>M&#228;rkte</strong> gibt es mehr als genug und &#252;berhaupt gilt Durban als bester Ort f&#252;rs g&#252;nstige Einkaufen.</p>
<p>Wesentlich weiter s&#252;dlich liegt Port Elisabeth, kurz PE, rund 1000 km von Durban entfernt. Die ber&#252;hmte <strong>Nelson Mandela Bay</strong> ist auch mit Beinamen wie &#8220;Friendly City&#8221;, &#8220;Windy City&#8221; oder &#8220;Die Baai&#8221; versehen. Viele nennenswerte Erscheinungen hat PE zwar nicht, doch strahlt sie eine angenehme &#220;berschaubarkeit und Ruhe aus, die Stadt zu einem beliebten Urlaubsort machen.</p>
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		<title>S&#252;dafrika-Special: Wildlife &amp; Co</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 22:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vuvuzelas strapazieren das Nervenkost&#252;m, das Public Viewing f&#228;llt hierzulande ziemlich ins Wasser, die Deutschen erleiden bereits eine Niederlage, die Schweizer hingegen jubeln und die Brasilianer nach einem m&#252;hsamen Start endlich wie wir sie lieben. Also ganz unspannend verl&#228;uft die WM schon mal auf keinen Fall. Aber noch viel spannender zeigt sich zurzeit der hohe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vuvuzelas strapazieren das Nervenkost&#252;m, das Public Viewing f&#228;llt hierzulande ziemlich ins Wasser, die Deutschen erleiden bereits eine Niederlage, die Schweizer hingegen jubeln und die Brasilianer nach einem m&#252;hsamen Start endlich wie wir sie lieben. Also ganz unspannend verl&#228;uft die WM schon mal auf keinen Fall. Aber noch viel spannender zeigt sich zurzeit der hohe Norden des Landes, um auf Wildtierschau und Safari zu gehen! T&#228;gliche Fl&#252;ge von Johannesburg und Kapstadt nach Nelspruit, &#246;ffnen das Tor zum weltber&#252;hmten Kruger<strong> </strong>Nationalpark &#8230;<span id="more-2551"></span></p>
<p>Gerade jetzt im Winter kann man sich am optimalen Safarierlebnis erfreuen, da sich in der Trockenzeit die Tiere scharenweise rund um die Wasserl&#246;cher versammeln und sich die <strong>Big 5</strong> (Nashorn, L&#246;we, Elefant, B&#252;ffel, Leopard) gute Nacht sagen. Wie vielen andere Tierarten es noch gibt, kann man nur erahnen. Antilopen, Impalas, Giraffen und unz&#228;hlige Vogelarten schwirren durch die Gegend.</p>
<p>Die 4 Austragungsst&#228;dte im Norden des Landes spannen ein mit Nationalparks durchzogenes, kleines Viereck auf. Ganz im Osten befindet sich <strong>Nelspruit</strong>, von wo es nur mehr ein Katzensprung zum riesigen <strong>Kruger Nationalpark</strong> ist, der Ende<br />
<a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2010/06/giraffe.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-2604" title="Last Minute" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2010/06/giraffe-136x200.jpg" alt="" width="136" height="200" /></a>des 19.Jahrhunderts unter gleichnamigem Pr&#228;sidenten ins Leben gerufen wurde. Von Gebirgsketten und Wasserf&#228;llen umgeben, bietet die Stadt einen tollen Ausgangspunkt f&#252;r weitere Naturerlebnisse.</p>
<p>Der n&#246;rdlichste Ort im Bunde, <strong>Polokwane</strong>, die Haupstadt von Limpopo, befindet sich ebenfalls unweit vom Kruger Nationalpark. Landschaftlich sehr ansprechend mit dem <strong>Polokwane Nature Reserve</strong> in unmittelbarer N&#228;he, r&#252;hmt sich diese Stadt mit niedriger Kriminalit&#228;t auch noch als &#8220;Place of Safety&#8221;.</p>
<p>S&#252;dlicher liegen noch <strong>Rustenburg</strong> und <strong>Pretoria</strong> zwischen den Magaliesbergen. Erreichbare Reservate sind hier der <strong>Pilanesberg Nationalpark</strong>, das <strong>Kgaswane Mountain Reserve </strong>oder das <strong>De Wildt Cheetah Research Centre</strong>, eine Station f&#252;r gef&#228;hrdete Tierarten wie Geparden und Hy&#228;nen. Besonders sch&#246;n zeigt sich au&#223;erdem die offizielle Hauptstadt, wenn die Jacarandas bl&#252;hen und die ganze Stadt in zartes Lila tauchen &#8230;</p>
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		<title>S&#252;dafrika-Special: Anpfiff in Joburg</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 09:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ersehnte Anpfiff ist gestern endlich gefallen und der WM-Planer h&#228;ngt schon ewig an unserer K&#252;chenwand bereit. Die Buben dieser Welt kicken sich durch S&#252;dafrika und noch viel mehr Buben und M&#228;dchen dieser Welt fiebern bei den t&#228;glichen Spielen mit. Die spannende Saison begann mit Gastgeber S&#252;dafrika (der sich mit einem 1:1 sogar recht gut geschlagen hat!!) gegen Mexiko [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2010/06/mandela.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-2548" title="Nelson Mandela Square" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2010/06/mandela-200x143.jpg" alt="" width="200" height="143" /></a>Der ersehnte Anpfiff ist gestern endlich gefallen und der WM-Planer h&#228;ngt schon ewig an unserer K&#252;chenwand bereit. Die Buben dieser Welt kicken sich durch S&#252;dafrika und noch viel mehr Buben und M&#228;dchen dieser Welt fiebern bei den t&#228;glichen Spielen mit. Die spannende Saison begann mit Gastgeber S&#252;dafrika (der sich mit einem 1:1 sogar recht gut geschlagen hat!!) gegen Mexiko in Johannesburg. So beginnen wir unsere Reise-Spezial mit einem Flug in eine der gr&#246;&#223;ten St&#228;dte des Landes: Johannesburg, Wirtschaftzentrum und Knotenpunkt des s&#252;dlichen Afrikas. Denn nicht alles dreht sich nur um Fu&#223;ball, sondern S&#252;dafrika verdient eine ausf&#252;hrlichere Berichterstattung als nur die Spielergebnisse.<span id="more-2448"></span></p>
<p>Mit 8 Mio Einwohnern im Gro&#223;raum z&#228;hlt Johannesburg, kurz Joburg genannt, in der Provinz Gauteng zum gr&#246;&#223;ten Ballungsraum des s&#252;dlichen Afrikas und gleichzeitig auch zu den gef&#228;hrlichsten St&#228;dten der Welt, sagt man. Die Stadt ist der Inbegriff der &#220;berreste der Apartheid und Schauplatz der Geschichte, an die vor allem das Hector Pieterson Denkmal in Soweto erinnert. Gerade bei der Wohnsituation ist die starke Segregation von Schwarz und Wei&#223; noch immer sp&#252;rbar. Ich kann mich noch gut erinnern an den Kontrast als wir mit dem Bus ankamen und uns mit dem Taxi ins hermetisch abgeriegelte Nobelviertel mit unz&#228;hligen Toren, Wachen, Alarmanlage und Stacheldraht ins &#8220;sichere&#8221; Heim einer wohlhabenden Bekannten bringen lie&#223;en.</p>
<p>Nun z&#228;hlt Joburg nicht zu den klassischen und schon gar nicht zu den beliebtesten Touristendestinationen des Landes. Ein gro&#223;er Wirtschaftsraum mit Hochh&#228;usern im leeren Zentrum umgeben von prosperierenden Villenvierteln und H&#252;ttensiedlungen. Wer seichten Urlaub und Vergn&#252;gen sucht, ist hier wohl falsch, wobei man da eventuell noch Gold Reef City empfehlen kann. Aber gesellschaftlich und historisch gesehen eine sehr interessante Stadt, die inzwischen immer mehr versucht ihre Sehensw&#252;rdigkeiten f&#252;r den Tourismus in Szene zu setzen, wie etwa das Carlton Center, den Market Square, den Mai Mai Basar oder die vielen Parks der Umgebung.</p>
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		<title>WM in S&#252;dafrika</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 11:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines der gr&#246;&#223;ten Sportereignisse der Welt zu Gast in S&#252;dafrika. Die Fu&#223;ball WM 2010 findet zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent statt. 32 Mannschaften in 8 Gruppen und 9 St&#228;dten versprechen zwischen 11.Juni und 11.Juli Spiel, Spa&#223; und sicher viele &#220;berraschungen. Nur noch wenige Tage bis zum Start. Gl&#252;ck f&#252;r alle, die schon einen Flug nach S&#252;dafrika gebucht haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2010/06/kapstadt.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-2436" title="Kapstadt" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2010/06/kapstadt-200x133.jpg" alt="" width="140" height="90" /></a>Eines der gr&#246;&#223;ten Sportereignisse der Welt zu Gast in S&#252;dafrika. Die Fu&#223;ball WM 2010 findet zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent statt. 32 Mannschaften in 8 Gruppen und 9 St&#228;dten versprechen zwischen 11.Juni und 11.Juli Spiel, Spa&#223; und sicher viele &#220;berraschungen. Nur noch wenige Tage bis zum Start. Gl&#252;ck f&#252;r alle, die schon einen Flug nach S&#252;dafrika gebucht haben. F&#252;r uns hei&#223;t es hingegen: Auf zum Public Viewing!<span id="more-2415"></span></p>
<p>Von der guten Hoffnung in <strong>Kapstadt</strong> &#252;ber die K&#252;stenstadt <strong>Port Elisabeth</strong>, kurz PE genannt, in die Vielfalt der Gro&#223;stadt <strong>Durban</strong>. Weiter ins florale <strong>Bloemfontein</strong>, nach <strong>Johannesburg</strong>, dem Wirtschaftszentrum des Landes und schlie&#223;lich in die offizielle Hauptstadt <strong>Pretoria</strong>. Das kleine <strong>Rustenburg</strong> und <strong>Nelspruit</strong> am Fu&#223;e des Kr&#252;ger Nationalparks kann man auf den Weg nach <strong>Polokwane</strong> im hohen Norden noch mitnehmen.</p>
<p>Diese sch&#246;ne &#8220;Fu&#223;ballroute&#8221; eignet sich sicherlich auch als interessante Reiseroute, die so ziemlich alle Facetten des Landes abdeckt, vom wilden <strong>Kap</strong> &#252;ber der idyllische <strong>Garden Route</strong> vorbei an den <strong>Drakensbergen</strong> und Metropolen des Landes bis zum Safari-Erlebnis im <strong>Nationalpark</strong>. Als zus&#228;tzliches Zuckerl ist der Besuch w&#228;hrend der WM wohl unschlagbar. Obwohl inzwischen schon der s&#252;dafrikanische Winter eingebrochen ist, kann man trotzdem noch mit angenehmen subtropischen und tropischen Temperaturen mit milden Wintern das ganze Jahr &#252;ber rechnen.</p>
<p>Von der Apartheid zur Regenbogennation mit einer immensen Vielfalt an Sprachen und V&#246;lkern kann sich S&#252;dafrika eine bunte Multikulti-Nation nennen. Aber Angst vor Kriminalit&#228;t, Sicherheitsbedenken, Infrastrukturm&#228;ngel und enorme Kosten, um das Land f&#252;r die WM zu pr&#228;parieren, geh&#246;ren leider zur t&#228;glichen Realit&#228;t dieses geschichtstr&#228;chtigen Landes.</p>
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		<title>Johannesburg</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Nov 2006 12:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Round the World 2006]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Man glaubt es kaum, aber Johannesburg z&#228;hlte tats&#228;chlich zum Highlight des S&#252;dafrikaaufenthaltes. Aber das mag wohl daran liegen, dass wir uns bei einer bekannten Familie eingenistet haben und man durch Einheimische immer einen anderen Blickwinkel geboten bekommt! Jeden Tag war volles Programm angesagt und wir haben auch das Joburger Nachtleben ordentlich ausgekundschaftet. Vom Universit&#228;tsschiclub (ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man glaubt es kaum, aber <strong>Johannesburg</strong> z&#228;hlte tats&#228;chlich zum Highlight des S&#252;dafrikaaufenthaltes. Aber das mag wohl daran liegen, dass wir uns bei einer bekannten Familie eingenistet haben und man durch Einheimische immer einen anderen Blickwinkel geboten bekommt!<span id="more-16"></span></p>
<p>Jeden Tag war volles Programm angesagt und wir haben auch das Joburger <strong>Nachtleben</strong> ordentlich ausgekundschaftet. Vom Universit&#228;tsschiclub (ja es gibt <img id="image32" title="Im Schiclub" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0020r.thumbnail.jpg" alt="Im Schiclub" align="right" />s&#252;dafrikanische <strong>Schiclub</strong>s!!! Gefahren wird in <strong>Lesotho</strong> auf einer beschneiten Piste in luftiger Bekleidung!) &#252;ber schlechte und bessere Lokale, wo man sich schon mal eine zeitlang anstellen muss um hineinzukommen bis hin zum afrikanischen Restaurant, wo man noch eine Gesichtsbemalung inklusive bekommt, haben wir alles durchgemacht.</p>
<p>Auf die Frage wo es denn hingeht und wie lang das dauert, bekommt man immer nur ein <img id="image65" title="Nelson Mandela Square" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/square_r.thumbnail.jpg" alt="Nelson Mandela Square" align="right" />l&#228;ssiges &#8220;just around the corner&#8221;, es sei ja nicht weit, zu h&#246;ren und f&#228;hrt mal eine dreiviertel Stunde durch die Gegend und auf der Autobahn herum!</p>
<p>Zu unseren Ausflugszielen geh&#246;rten der Vergn&#252;gungspark <strong>Gold Reef City</strong>, wo man neben den &#252;blichen Herzrasen verursachenden Ger&#228;tschaften noch eine <strong>Minenfahrt</strong> machen kann, beim <strong>Goldgie&#223;en </strong>zuschaut, <strong>afrikanische Performances</strong> und T&#228;nze bewundern kann und es eine riesige Auswahl an Edelsteinen zu kaufen gibt. Zwischendurch ein Abstecher zum <strong>Nelson <img id="image33" title="Statue von Nelson Mandela" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0047r.thumbnail.jpg" alt="Statue von Nelson Mandela" align="right" /><img id="image41" title="Afrikanischer Tanz in Gold Reef City" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0458r.thumbnail.jpg" alt="Afrikanischer Tanz in Gold Reef City" align="right" />Mandela Square</strong>, wo sich eine &#252;berlebensgro&#223;e Statue des Nationalhelden befindet, ums&#228;umt von gem&#252;tlichen Cafés und Restaurants.</p>
<p>Wenn wir schon keine Safari machen, dann wenigstens einen Ausflug in den <strong>Lion&#8217;s Park</strong> um auf Tierschau zu gehen. Der Park liegt in Joburgs n&#228;herer Umgebung und man kann bequem mit eigenem Auto durch die Anlage fahren und dabei Antilopen, Zebras, Giraffen und nat&#252;rlich L&#246;wen beobachten. Wir hatten Gl&#252;ck und konnten sogar eine F&#252;tterung miterleben, wo von kleinen, offenen Lastw&#228;gen ganze Antilopenschenkel und -beine verf&#252;ttert wurden. Man kann wirklich sehr nahe an die die Tiere heran und vor allem die <img id="image42" title="Im L&#246;wenpark" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0354r.thumbnail.jpg" alt="Im L&#246;wenpark" align="right" />Babyl&#246;wen sehen zum Knuddeln aus, aber aus dem Auto aussteigen ist wirklich nicht empfehlenswert. Anscheinend ist ein japanischer Tourist wirklich mal ausgestiegen und wurde von einem L&#246;wen angefallen!</p>
<p>Sehr interessant war die Fahrt nach <strong>Soweto </strong>(<strong>So</strong>uth <strong>We</strong>st <strong>To</strong>wnship), wie der Name schon sagt ein Township von Johannesburg. Im Minibus wurden wir von einem Guide abgeholt, der uns die Geschichte dieser Stadt n&#228;her bringen sollte. Soweto ist vor allem f&#252;r den Kampf gegen die <strong>Apartheid</strong> ein Begriff mit dem Schl&#252;sselereignis im Jahr 1976 als der 13-j&#228;hrige <strong>Hector Pieterson</strong> (als erster unter<img id="image37" title="Hector Pieterson Denkmal" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0222r.thumbnail.jpg" alt="Hector Pieterson Denkmal" align="right" /> einigen anderen) beim Aufstand am 16. Juni durch Polizeisch&#252;sse starb. An jenem Tag war lediglich ein friedvoller Marsch der Studenten entlang der <strong>Vilakazi Street</strong> zum Orlando Stadium geplant um gegen <strong>Afrikaans</strong> als Unterrichtssprache in schwarzen Schulen zu protestieren. Jedoch ereignete sich der Protestmarsch nie und der Tag nahm ein tragisches Ende. Zum Gedenken an die Ereignisse wurde ein Museum errichtet und ein Denkmal, beide nach Hector Pieterson benannt. Das Museum vermittelt einem die Geschichte der Ereignisse durch unz&#228;hliges Video-, Audio- und Bildmaterial, sodass man nachher einfach fassungslos wieder hinausgeht. Auch das Haus von Nelson Mandela in der Vilakazi Street haben wir besichtigt. Anschlie&#223;end vorbei an den H&#252;ttensiedlungen, dem <img id="image39" title="H&#252;ttensiedlung in Soweto" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0230r.thumbnail.jpg" alt="H&#252;ttensiedlung in Soweto" align="right" />Krankenhaus und dem Markt mit lebenden H&#252;hnern zum Verkauf. Wenn man sich in Soweto &#246;ffentlich bewegt, muss man genau wissen wo man hin will und vor allem welches Handzeichen man dem Minibustaxifahrer geben muss, denn je nach dem, was man mit den Fingern signalisiert, geht die Reise auch hin!</p>
<p>Das einzige Mal in Central Joburg haben wir uns lediglich f&#252;r die Fahrt in das <strong>Carlton Center</strong> aufgehalten, der das h&#246;chste Geb&#228;ude von Afrika ist mit <strong>220 m</strong> und von der Aussichtsplattform &#8220;<strong>Top of Africa</strong>&#8221;  einen Blick &#252;ber das ganze Zentrum mit seiner Skyline bietet.<a title="pict0245r.jpg" href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0245r.jpg" target="_blank"><img title="Aussicht von Top of Africa" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0245r.thumbnail.jpg" alt="Aussicht von Top of Africa" align="right" /></a></p>
<p>Das Aufregendste war auf jeden Fall unser <strong>Flug in einer kleinen Cessna</strong> &#252;ber Joburgs Umgebung mit einem Freund der Familie. Zwischen Faszination f&#252;r die Landschaft und Schwei&#223;ausbr&#252;chen auf Grund von Todes&#228;ngsten sa&#223; ich in meinen Sitz verkrallt, da der Pilot meinte unbedingt ein paar Flug&#252;bungen mit uns machen zu m&#252;ssen und hin und wieder &#8220;vergessen&#8221; hat uns vorzuwarnen.</p>
<p><img id="image35" title="Jo´burgs Umgebung" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0129cr.thumbnail.jpg" alt="Jo´burgs Umgebung" align="right" /></p>
<p>Die paar Tage in Johannesburg waren ziemlich unvergesslich, vor allem weil uns die Familie und der Freundeskreis so herzlich aufgenommen und integriert haben und uns das Gef&#252;hl gaben zur Familie zu geh&#246;ren.</p>
<p>Nat&#252;rlich bewegten wir uns fast ausschlie&#223;lich nur in Vierteln der besser betuchten Schichten, wo es sich auch dementsprechend leben l&#228;sst. Aber die Trennung von &#8220;Schwarz&#8221; und &#8220;Wei&#223;&#8221; ist leider in vielerlei Hinsicht noch immer sp&#252;rbar, zum Beispiel in Form von Stadtteilen, wo nur Wei&#223;e leben oder im Stadtzentrum haupts&#228;chlich nur Schwarze. Auch arbeiten in diesen wohlhabenden Gegenden fast nur Dunkelh&#228;utige als Hausangestellte, Parkw&#228;chter oder Kellner f&#252;r die wei&#223;e Bev&#246;lkerung, die in der Realit&#228;t nur einen Bruchteil der s&#252;dafrikanischen Bev&#246;lkerung ausmacht. Aber wenigstens werden so auch Arbeitspl&#228;tze geschaffen, denn ich habe bei uns noch nie jemanden gesehen, der jedem Tourist einzeln die Eintrittskarte in den Automaten schiebt!</p>
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		<title>S&#252;dafrikas K&#252;ste entlang&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Nov 2006 06:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Round the World 2006]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach Kapstadt z&#228;hlten die zwei s&#252;&#223;en Ortschaften Mossel Bay und Plettenberg Bay zu unseren Reisezielen. Weiters noch die St&#228;dte Port Elizabeth (kurz PE) und Durban. Sehenswert sind vor allem auch noch Knysna und Wilderness mit &#252;ppiger Vegetation und wilder K&#252;ste. Und nat&#252;rlich Jeffrey&#8217;s Bay mit seiner Billabong Factory, das Eldorado f&#252;r Surfen in S&#252;dafrika &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Kapstadt z&#228;hlten die zwei s&#252;&#223;en Ortschaften <strong>Mossel Bay</strong> und <strong>Plettenberg Bay</strong> zu unseren Reisezielen. Weiters noch die St&#228;dte <strong>Port Elizabeth</strong> (kurz PE) und <strong>Durban</strong>. Sehenswert sind vor allem auch noch <strong>Knysna</strong> und <strong>Wilderness</strong> mit &#252;ppiger Vegetation und wilder K&#252;ste. Und nat&#252;rlich <strong>Jeffrey&#8217;s Bay</strong> mit seiner Billabong Factory, das Eldorado f&#252;r Surfen in S&#252;dafrika &#8211; aber man kann ja nicht alles machen.<span id="more-800"></span></p>
<p>Hauptaktivit&#228;ten, die in den K&#252;stengebieten angeboten werden, sind im Prinzip &#252;berall die gleichen und meist auch zu halbwegs vern&#252;nftigen Preisen. So gibt es zum Beispiel: <strong>Surfen, Sandboarding, Tauchen, Skydiving</strong> und und und…</p>
<p>In <strong>Mossel Bay</strong> fanden wir ein sehr famili&#228;res Backpacker (Mossel Bay Backpackers) mit liebevoll eingerichteten Zimmern und sogar mit Pool. Vor allem das Personal war &#252;beraus freundlich und nett!<br />
Zu entdecken gibt&#8217;s dort Folgendes: Spaziergang zum <strong>Leuchtturm</strong> mit steinzeitlicher H&#246;hle, sch&#246;ner <strong>Aussichtspunkt</strong>, angeblich kann man hin und wieder Wale beobachten…<br />
Es gibt sogar ein <strong>Museum</strong> und einen Handicraft <strong>Market</strong> auf dem Weg zum Strand. Kurios ist ein alter <strong>Zug</strong>, der l&#228;ngst au&#223;er Betrieb ist und inzwischen als Herberge und Restaurant dient.<br />
Abends kann man es sich in einem der tollen Restaurants mit Meerblick mit lecker Fisch und Seafood gem&#252;tlich machen!<br />
Und wir haben sogar Freunde gefunden: kaum am Strand angekommen, haben uns eine Horde Schulkinder umzingelt, die es wahnsinnig lustig fanden, warum wir Milchgesichter uns mit so einer komischen Creme einschmieren m&#252;ssen am helllichten Tag. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit Spielen und Kinderanimation <img src='http://reisesuechtig.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Das nenne ich noch eine kindgerechte Umgebung, dagegen sehen die Sandkisten in unseren Breiten ziemlich blass aus!</p>
<p style="text-align: center;"><img id="image28" title="Mossel Bay" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0219r.thumbnail.jpg" alt="Mossel Bay" /><img id="image30" title="Mossel Bay" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0240r.thumbnail.jpg" alt="Mossel Bay" /><img id="image24" title="Plettenberg Bay" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0150r.thumbnail.jpg" alt="Plettenberg Bay" /></p>
<p><strong>Plettenberg Bay</strong> (kurz &#8220;Plett&#8221;) zeichnet sich durch seine beiden zungenartigen Sandb&#228;nke und der daraus resultierenden <strong>Lagune </strong>aus. Der Strand ist wirklich &#228;u&#223;erst sch&#246;n und man kann einfach ewig an ihm entlang spazieren.<br />
In n&#228;herer Umgebung machten wir eine <strong>Kanufahrt am Keurboom River</strong>, der von den ganzen herunterfallenden Bl&#228;ttern und Pflanzen wie ein Tee relativ dunkel gef&#228;rbt ist. An den Ufern ragen steile, dicht bewachsene H&#252;gel hinauf und es riecht wie in einem Kr&#228;utergarten. Unterwegs findet man immer wieder Schotterb&#228;nke als Nischen zum Picknicken und Ausrasten.<br />
Der Abend wurde dann im wahrsten Sinne des Wortes zu einem &#8220;Candle-Light-Dinner&#8221;, da im ganzen Ort inklusive umliegender Gebiete in einem relativ gro&#223;en Umkreis von mehreren hundert Kilometern der Strom ausfiel, da die Zentrale in Kapstadt lahm gelegen ist! F&#252;r uns war es ja noch relativ lustig, aber die Wirtschaft hat sich nicht unbedingt &#252;ber dieses Ereignis gefreut. Die K&#252;hltruhen im Supermarkt mutierten eher zu W&#228;rmeflaschen!<br />
Anschlie&#223;end ging es noch ins &#8220;<strong>Flashbacks</strong>&#8220;, eine mittelm&#228;&#223;ige Bar, aber im Prinzip ist es egal wo man hingeht, witzige Leute trifft man hier &#252;berall und vor allem sind sie so aufgeschlossen und freundlich, dass man innerhalb k&#252;rzester Zeit von einer netten Runde umgeben ist und das ein oder andere Glas prostet <img src='http://reisesuechtig.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Typisches Getr&#228;nk ist der &#8220;<strong>Springbock</strong>&#8220;, Amarula mit eine Art Minzlik&#246;r, naja wers mag…<br />
Am Wochenende fand vor dem Einkaufszentrum (da gibt es sogar einen Spar!!! Anfangs dachten wir man will uns auf die Frage nach einem Supermarkt in ein Wellness Resort schicken, da man uns immer wieder auf den „Spaaaa“ hinwies) noch ein Breakdance Contest f&#252;r die Kinder aus den umliegenden Townships statt. Eine coole Sache, organisiert von den Sozialarbeitern, die den Kindern gratis Tanzlehrer vermittelten, die sie zwei Monate lang trainierten und sie schlie&#223;lich durch den &#246;ffentlichen Auftritt sehr motivieren konnten!</p>
<p style="text-align: center;"><img id="image29" title="Delfinschau im Bay World" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0235r.thumbnail.jpg" alt="Delfinschau im Bay World" width="80" height="120" /><img id="image23" title="Strand in Plettenberg Bay" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0049r.thumbnail.jpg" alt="Strand in Plettenberg Bay" width="80" height="120" /><img id="image25" title="Kirche in PE" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0177r.thumbnail.jpg" alt="Kirche in PE" width="80" height="120" /></p>
<p>Weiter ging die Reise nach <strong>PE,</strong> wo wir im <strong>Lungile Backpackers</strong> blieben. Die Stadt hat meiner Meinung nach nicht wirklich was Sehenswertes. Die Architektur im Zentrum ist ganz interessant, man findet auch die ein oder andere Kirche, aber der Industriehafen st&#246;rt das Stadt- und K&#252;stenbild schon gewaltig.<br />
Nett ist vielleicht noch das <strong>Bay World</strong>, ein riesiges Aquarium mit Museum mit vielen Meeresbewohnern und Vorstellungen mit Seehunden und Delphinen.<br />
Als Abendprogramm riet man uns das<strong> </strong>&#8220;<strong>Tobey Joe&#8217;s</strong>&#8220;, das uns aber auf Grund der Live-&#220;bertragung eines Rugby Spieles, das durch stetiges M&#228;nnergegr&#246;le begleitet wurde, wenig begeisterte. Rugby sollte uns noch &#246;fter begleiten, ich sag nur Australien und Neuseeland, die harten Konkurrenten. Wir haben erst gar nicht versucht die Regeln von diesem Spiel zu begreifen!</p>
<p>Nach einer etwa 15-st&#252;ndigen Busfahrt ist man auch schon in <strong>Durban</strong>. Die Strecke dorthin ist wirklich eine Reise wert. Unser Weg f&#252;hrte durch die Transkei, einer h&#252;gelige Wald-, Wiesen-, Felslandschaft, durch sehr rurale Gegenden und vorbei an <strong>Nelson Mandelas Haus</strong>.<br />
Durban gilt als relativ gef&#228;hrliche Stadt in S&#252;dafrika, aber wenn man seine Wertgegenst&#228;nde nicht offensichtlich tr&#228;gt und nicht wei&#223; Gott wo mitten in der Nacht herumspaziert, passiert auch hier nichts. Ist ja auch nur eine Stadt.<br />
Und f&#252;r uns war sie schlicht und einfach eine <strong>Shopping Hochburg</strong>, da man s&#228;mtliche afrikanische Handarbeiten und Souvenirs wirklich sehr billig einkaufen kann. Das zahlt sich auf jeden Fall aus!<br />
Abgestiegen sind wir im <strong>Banana Backpackers</strong> im Zentrum, von dem uns auch der Baz-Busfahrer abriet, da die meisten Touristen in den sch&#246;neren Suburbs bleiben, womit sie wohl auch recht haben. Das Hostel war sicherlich eines der schlechteren auf unserer Reise. Es wimmelte &#252;berall nur so von Kakerlaken und schlechten Ger&#252;chen, also von hygienisch keine Rede, aber um den gleichen Preise kriegt man eben auch schon was Netteres.</p>
<p style="text-align: center;"><img id="image26" title="Rathaus in PE" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0188r.thumbnail.jpg" alt="Rathaus in PE" /><img id="image27" title="Pinguine im Bay World" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0204r.thumbnail.jpg" alt="Pinguine im Bay World" /><img id="image31" title="Drakensberge" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0324r.thumbnail.jpg" alt="Drakensberge" /></p>
<p>Wieder eine Tagesfahrt weiter ist man auch schon in <strong>Johannesburg</strong>. Unterwegs begegnet man den ber&#252;hmten <strong>Drakensbergen</strong>, tafelbergartiger Gebirgsz&#252;ge, ein wirklich sch&#246;ner Stopp zum Wandern, aber ehrlich: bei uns gibt es so viele Berge. Die einzigen, die das wirklich sooo vom Hocker haut sind die Engl&#228;nder, die in S&#252;dafrika gern und viel reisen und zu Hause nur flach haben!</p>
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		<title>Cape Town</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 06:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erste Mission war nat&#252;rlich Strand, von dem es in dieser Stadt Gott sei Dank genug gibt. Also auf zur Clifton Bay mit den vier Str&#228;nden in idyllischer Lage mit runden Felsformationen und viel Gr&#252;n. Das Wasser wegen dem kalten s&#252;datlantischen Benguelastrom nat&#252;rlich eiskalt, sodass einem nach kurzer Zeit schon die F&#252;&#223;e kribbelten, aber mit ausreichend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image10" title="Clifton Bay" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0041r.thumbnail.jpg" alt="Clifton Bay" align="right" />Erste Mission war nat&#252;rlich Strand, von dem es in dieser Stadt Gott sei Dank genug gibt. Also auf zur <strong>Clifton Bay</strong> mit den vier Str&#228;nden in idyllischer Lage mit runden Felsformationen und viel Gr&#252;n. Das Wasser wegen dem kalten s&#252;datlantischen Benguelastrom nat&#252;rlich eiskalt, sodass einem nach kurzer Zeit schon die F&#252;&#223;e kribbelten, aber mit ausreichend Sonne durchaus entr&#228;glich!<span id="more-799"></span></p>
<p>Die Atmosph&#228;re ist im Gegensatz zum Wirtschafts- und Finanzzentrum Johannesburg mehr als gem&#252;tlich und man kann sich schnell an dieses Lebensgef&#252;hl gew&#246;hnen.<br />
Das &#8220;getting around&#8221; in der Stadt ist unkompliziert: einfach nach dem hop-on/off Prinzip in ein <strong>Minibustaxi</strong> h&#252;pfen und Bescheid sagen wenn man wieder raus will. Zu Sto&#223;zeiten kann man sich kaum mehr bewegen, aber daf&#252;r gibt es meist gute Musik!</p>
<p>Das Muss in Kapstadt ist der ber&#252;hmte <strong>Tafelberg</strong>, wo sich klarerweise die Touristen nur so tummeln und man sich anstellen muss, um mit dem rasanten runden <strong>Cable Car</strong>, das sich auch noch dreht beim Fahren, raufchauffiert zu werden. Die Aussicht &#252;ber die Stadt und Richtung Kap lohnt auf jeden Fall, interessante Flora und Fauna, das ein oder andere Tierchen, nette Pfade und Spazierwege. Daneben ein Restaurant mit &#252;berteuerten Preisen, aber das kennt man ja von allen wichtigen Sehensw&#252;rdigkeiten.</p>
<p style="text-align: center;"><img id="image12" class="aligncenter" title="Aussicht vom Tafelberg" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0069r.thumbnail.jpg" alt="Aussicht vom Tafelberg" /><img id="image11" title="Sonnenbad am Tafelberg" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0056r.thumbnail.jpg" alt="Sonnenbad am Tafelberg" /><img title="Aussicht vom Tafelberg" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2007/02/tafelberg.thumbnail.jpg" alt="Aussicht vom Tafelberg" width="128" height="85" /></p>
<p>N&#228;chstes Ausflugsziel: das <strong>Kap der guten Hoffnung</strong>. Touren zum Kap gibt es von unz&#228;hligen Anbietern, aber man kann es auch auf eigene Faust machen. Mit dem Zug f&#228;hrt man von der Railway Station bis <strong>Simon&#8217;s Town</strong>. Und von dort kommt man mit einem so genannten <strong>Rikki</strong>, eine Art Mopedsammeltaxi ans Kap. Anruf gen&#252;gt und eine halbe Stunde und einen kleinen Spaziergang ins Dorfzentrum sp&#228;ter geht&#8217;s auch schon los. Der Fahrer agiert auch gleichzeitig als Guide und bleibt an allen wichtigen Aussichtspunkten zum Fotografieren stehen. Echt sch&#246;n das Kap, aber wo sind die Pinguine??? Naja, mit dem Tierbeobachten haben wir es ja nicht so&#8230;Wahrscheinlich war gerade nicht Saison. Und der Wind geht auch ordentlich hier!</p>
<p style="text-align: center;"><img id="image15" class="aligncenter" title="Zug nach Vishoek" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0191r.thumbnail.jpg" alt="Zug nach Vishoek" /><img id="image64" title="Kap der guten Hoffnung" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/kap_r.thumbnail.jpg" alt="Kap der guten Hoffnung" /><img title="s&#252;&#223;!" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2007/02/tier.thumbnail.jpg" alt="s&#252;&#252;&#252;&#223;!" width="128" height="85" /></p>
<p>Auf der R&#252;ckfahrt machten wir einen Abstecher nach <strong>Vishoek/Fishhook</strong> und genossen die angenehme Strandatmosph&#228;re in der sch&#246;nen Bucht mit pastellfarbenen H&#228;usern, die in den Hang reingebaut sind, erinnert ein wenig an Cinque Terre in Ligurien.</p>
<p>Beliebte Ausfl&#252;ge in die n&#228;here Umgebung Kapstadts sind die <strong>Township Touren</strong>, bei denen man mit einem Guide durch die extrem verarmten und benachteiligten Stadtrandviertel, Townships genannt, fahren kann. Das Geld kommt dann zum Teil auch sozialen Projekten zu Gute. Aber eigentlich verzichte ich gern darauf mit unz&#228;hligen anderen Touristen auf Menschenschau zu gehen, die gro&#223;teils nur ihre Fotos machen und ihren Wohlstand pr&#228;sentieren. Man kann sich auch anders behilflich erweisen, ohne dass man den Lebensraum anderer wie ein Museum besucht.</p>
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		<title>Mama Afrika! Von Kapstadt nach Joburg</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Nov 2006 16:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Los ging das Weltumrundungsvorhaben in S&#252;dafrika, das eigentlich ja nur als Zwischenstopp auf dem Weg nach Australien gedacht war. Da man aber nur von Joburg nach Down Under fliegen konnte, nahmen wir uns schlie&#223;lich doch 3 Wochen Zeit, um die Strecke von Kapstadt zur&#252;ckzulegen. Ohne irgendwelche Infos und Erfahrungen &#252;ber Afrika, au&#223;er den besorgten Wortmeldungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="size-thumbnail wp-image-43 alignright" title="Baz-Bus" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2006/11/pict0283r.jpg" alt="" width="150" height="99" />Los ging das Weltumrundungsvorhaben in <strong>S&#252;dafrika</strong>, das eigentlich ja nur als Zwischenstopp auf dem Weg nach Australien gedacht war. Da man aber nur von Joburg nach Down Under fliegen konnte, nahmen wir uns schlie&#223;lich doch 3 Wochen Zeit, um die Strecke von Kapstadt zur&#252;ckzulegen.<span id="more-1220"></span></p>
<p>Ohne irgendwelche Infos und Erfahrungen &#252;ber Afrika, au&#223;er den besorgten Wortmeldungen einiger Nichtswissenden im Bekanntenkreis (Afrika? Des is ja soooo gf&#228;hrlich! &#220;berlegts eich des nuamoi, da dat i ned hifoarn, blabla!), machten wir und auf dieses tolle Land zu entdecken, das sp&#228;ter noch zu den Highlights der Reise z&#228;hlen sollte.<br />
Kaum aus dem Flughafengeb&#228;ude, machte sich gro&#223;e Euphorie breit, vor allem der Wechsel vom kalten, verschneiten &#214;sterreich im Jahrhundertwinter zu diesem subtropisch, hei&#223;en S&#252;dafrika.</p>
<p>Eines der ersten Sachen, die man hier zu h&#246;ren bekommt: <strong>Einmal Kapstadt, f&#252;r immer Kapstadt!</strong> Das sollte uns auf der Reise noch &#246;fters zu Ohren kommen…</p>
<p>Die Fortbewegung auf unserer Route war mehr als einfach, und zwar geht das mit dem so genannten <strong>Baz-Bus</strong>, der einen von T&#252;r zu T&#252;r bringt. Somit entf&#228;llt das l&#228;stige Nichtwissenwomangeradesteht und Hostelsuchen vollst&#228;ndig. Das Ticket ist zeitlich und streckenm&#228;&#223;ig sehr flexibel und man kann sogar DVDs schauen. Man kommt auch schneller mal ins Gespr&#228;ch und trifft die Leute im Verlauf auch immer wieder. Das Streckennetz ist ganz gut ausgebaut, die Hauptroute f&#252;hrt die ganze S&#252;dk&#252;ste entlang bis nach Johannesburg und die Busse fahren auch relativ h&#228;ufig. Richtung Mosambik im Osten kann man auch noch fahren, aber dann h&#246;rt sich das Wegenetz auch schon auf, vor allem Inland ist noch sehr bed&#252;rftig.<br />
Das Ganze ist auch nicht ganz billig, ich denke wir haben f&#252;r unseren 2 Wochenpass f&#252;r die ganze Strecke um die 200 Euro bezahlt, mit dem &#246;ffentlichen Zug ist es sicher billiger und wahrscheinlich auch nicht lebensgef&#228;hrlich, da wir einige Leute getroffen haben, die das so gehandhabt haben.</p>
<p>Das Schlafen in Hostels kostet meistens 70 Rand, das entspricht etwa 10 Euro und man bekommt sogar hin und wieder ein Doppelzimmer daf&#252;r. Zu viel darf man sich nicht erwarten, aber im Grunde waren die Unterk&#252;nfte meistens sauber und gepflegt. Probier das einmal bei uns f&#252;r 10 Euro, au&#223;er ein paar Ausnahmen, wird es kaum was geben. Auch das Essengehen kann man sich hier als Backpacker auf einmal leisten. Trotzdem kommt doch einiges zusammen, denn S&#252;dafrika z&#228;hlt auf dem Kontinent sicher zu den teuersten L&#228;ndern.</p>
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