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	<title>Globetrotter · Süchtig nach der Welt &#187; Asien</title>
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	<description>Persönliche Reiseberichte aus Europa, Asien, den USA, Australien, Südamerika und Afrika.</description>
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		<title>Nachkriegs-Sri Lanka</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 12:13:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spa&#223; und Urlaub mal bei Seite. Bei Sri Lanka handelt es sich immer noch um ein bitterarmes Land, das seinen 25-j&#228;hrigen B&#252;rgerkrieg verdauen muss und seit langer Zeit wieder aufatmen kann. Die einst angespannte Lage ist nach wie vor sp&#252;rbar, &#8230; <a href="http://reisesuechtig.com/4541/nachkriegs-sri-lanka/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/07/sl.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-4906" title="Menschenmasse" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/07/sl-200x134.jpg" alt="Last Minute" width="143" height="89" /></a>Spa&#223; und Urlaub mal bei Seite. Bei Sri Lanka handelt es sich immer noch um ein bitterarmes Land, das seinen 25-j&#228;hrigen B&#252;rgerkrieg verdauen muss und seit langer Zeit wieder aufatmen kann. Die einst angespannte Lage ist nach wie vor sp&#252;rbar, vor allem in den Tamilengebieten, wo verst&#228;rkte Milit&#228;rpr&#228;senz zum Alltag geh&#246;rt. F&#252;r Touristen ist es dennoch ein sicheres Land ist.<span id="more-4541"></span></p>
<p>Und warum das Ganze? Die Wurzel des &#220;bels liegt zum einen in der Kolonialzeit als die Tamilen von den Engl&#228;ndern bevorzugten und so die beiden gr&#246;&#223;ten Bev&#246;lkerungsgruppen sch&#246;n langsam gegeneinander aufgeschaukelt wurden. Religion spielte ebenfalls eine Rolle, buddhistische M&#246;nche z&#228;hlten unter den Singhalesen zu den fundamentalistischen Akteuren. Und angeblich soll es an der Nordspitze der Insel &#214;lvorkommen geben, kein Wunder, dass man da keine Abspaltung der Tamilen m&#246;chte. Soweit der Konflikt in einer Nussschale.</p>
<p>Seit 2 Jahren herrscht Ruhe. Bleibt die tr&#252;gerische Stille? Wom&#246;glich nicht. Nach einer heftigen Milit&#228;roffensive im Jahr 2009 als das singhalesische Milit&#228;r durch die ahnungslose Bev&#246;lkerung, der man jeglichen Kontakt zur Au&#223;enwelt gekappt hatte, marschiert ist und alle tamilischen F&#252;hrer erschossen hat, wurde das Land wieder &#8220;vereint&#8221;.</p>
<p>&#8220;Wir sind so froh, dass endlich Ruhe herrscht&#8221;, die einen. &#8220;Da braut sich wieder etwas zusammen&#8221;, die anderen. Warum kann in der Politik nicht auch das funktionieren, was im Alltag m&#246;glich ist: 4 Religionen und 4 Ethnien auf 4 qm im Zug. Die Frau mit dem Kopftuch wiegt ihr Kind, der singhalesische Gesch&#228;ftsmann d&#246;st auf seinem Sitz, das tamilische M&#228;dchen guckt vertr&#228;umt aus dem Fenster und der &#246;sterreichische Tourist liest seinen Reisef&#252;hrer. Stattdessen wurden Menschen auf der Stra&#223;e erschossen und verbrannt und niemand hat was gesehen.</p>
<p>&#8220;If you want a haircut, in my shop in Switzerland you pay 100 francs&#8221;, der Coiffeur aus der Schweiz lachend. &#8220;For 100 francs? Hm, here you can get killed,&#8221; der singhalesische Hotelbesitzer ohne mit der Wimper zu zucken.</p>
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		<title>Die Navy l&#228;sst gr&#252;&#223;en</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 08:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach unz&#228;hligen Kilometern und intensiven Eindr&#252;cken mussten es noch ein paar Tage Strand sein, um wenigstens noch etwas Urlaubsfeeling zu genie&#223;en. Die Eindr&#252;cke wurden keineswegs weniger, ganz im Gegenteil. Der Besuch der Ostk&#252;ste zeigte uns wieder einmal wie unglaublich divers &#8230; <a href="http://reisesuechtig.com/4549/die-navy-lasst-grusen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/07/kuh.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-4890" title="Uppuveli Beach" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/07/kuh-200x132.jpg" alt="" width="143" height="95" /></a>Nach unz&#228;hligen Kilometern und intensiven Eindr&#252;cken mussten es noch ein paar Tage Strand sein, um wenigstens noch etwas Urlaubsfeeling zu genie&#223;en. Die Eindr&#252;cke wurden keineswegs weniger, ganz im Gegenteil. Der Besuch der Ostk&#252;ste zeigte uns wieder einmal wie unglaublich divers und facettenreich diese Insel und ihre Bewohner sind. Wir begaben uns in die Gegend um Trincomalee, einst von den Tamil Tigers kontrolliertes Gebiet.<span id="more-4549"></span></p>
<p>Konnte man bis vor einigen Jahren nur &#252;ber mehrere Milit&#228;rst&#252;tzpunkte, Checkpoints und Stra&#223;enkontrollen ins Tamilengebiet, ist es inzwischen kein Problem auch diese Gebiete zu bereisen. Von den unz&#228;hligen Milit&#228;rposten, kilometerlangen Stacheldrahtz&#228;une und patrouillierenden Singhalesen braucht man sich nicht st&#246;ren zu lassen.</p>
<p>Zun&#228;chst noch skeptisch, handelte es sich in Uppuveli tats&#228;chlich um einen vern&#252;nftigen Strand, der meine Sri Lanka Erinnerungen gerettet hat. &#196;u&#223;erst ruhig und mit nur wenigen Hotels. Wenn sich sogar die K&#252;he hier am Strand wohlf&#252;hlen! Das kleine Dive Resort ist sicher eine sehr gute Option zwischen den teuren Hotels und dem Italiener nebenan, der stets ausgebucht ist und vor allem unter den Mitarbeitern internationaler Hilfsorganisationen einen guten Ruf genie&#223;t.</p>
<p>Milchshakes, frische Fr&#252;chte, Arrak und Fisch! So l&#228;sst es sich leben, aber alles mit einem milit&#228;rischen Beigeschmack. Will man Tauchen gehen, muss man sich jedes Mal bei der Navy ab- und anmelden. Willk&#252;rliche Verbote und Schikanen um das Tauchen zu erschweren, sind Alltag. Mal wartet man 5 Stunden auf Pigeon Island auf den Tauchgang, mal darf man gar nicht erst die K&#252;ste verlassen. Einst war das Tauchen auf Grund der Unterwasserminen verboten. B&#246;se Zungen behaupten auch, dass man froh sein k&#246;nne, dass noch niemand gestorben sei.</p>
<p>Die Hoteleinfahrt ziert ein Schild mit dem Hinweis, dass Waffen auf dem Gel&#228;nde verboten sind. Ressentiments, Emotionen und Misstrauen beherrschen hier den Alltag. Die Kr&#228;hen am Strand sind nur eine Metapher. Das Schiffswrack sagt: &#8220;Fischermen wanted to leave country, police stopped him.&#8221;</p>
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		<title>Sri Lankas K&#246;nigsst&#228;dte</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 20:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Zentrum des Landes zwischen Kandy und Anuradhapura liegt die gro&#223;e kulturelle Achse, wo Ruinen und Relikte der alten K&#246;nigsst&#228;dte ruhen. Herrscher und K&#246;nige haben hier einst immer und immer wieder ihre Reiche errichtet und genauso verloren. Durch das Vordringen &#8230; <a href="http://reisesuechtig.com/4552/sri-lankas-konigsstadte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/06/dambulla.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-4846" title="H&#246;hlentempel in Dambulla" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/06/dambulla-200x133.jpg" alt="" width="130" height="85" /></a>Im Zentrum des Landes zwischen Kandy und Anuradhapura liegt die gro&#223;e kulturelle Achse, wo Ruinen und Relikte der alten K&#246;nigsst&#228;dte ruhen. Herrscher und K&#246;nige haben hier einst immer und immer wieder ihre Reiche errichtet und genauso verloren. Durch das Vordringen der Tamilen haben sich die singhalesischen K&#246;nigsst&#228;dte letztendlich immer weiter in den S&#252;den zur&#252;ckgezogen.<span id="more-4552"></span></p>
<p>Hei&#223;, laut und zu viele Menschen. Genauso empfand ich Kandy nach der Bergidylle, obwohl sie als sch&#246;nste Stadt des Landes gilt. Kandy ist wohlhabend, modern, international, ja, sehr progressiv f&#252;r Sri Lanka. Aber sehr aggressiv in ihrer Verkaufsstrategie, sodass das st&#228;ndige &#8220;Hello Sir&#8221; hier seinen absoluten H&#246;hepunkt erreicht. So hat die Stadt f&#252;r mich wenig mit ihrem zuckers&#252;&#223;en Namen gemein.</p>
<p>Nichtsdestotrotz begeben wir uns zum heiligsten Heiligtum des Landes, zum Zahntempel. Massenabfertigung und eine Millisekunde Blick auf den Goldbeh&#228;lter in dem das heilige Zahnrelikt Buddhas drinnen sein soll. Been there, check. Weiter geht&#8217;s mit Shopping. Im v&#246;lligen  Shoppingrausch kaufe ich 2 kg Tee, kiloweise Schnitzereien, Batikfetzen und sackerlweise Gew&#252;rze, waaaaahhhhh &#8230;&#8230; Und au&#223;erdem gibt es hier ein &#252;berw&#228;ltigendes Angebot an Speisen als Alternative zum Curry!</p>
<p>Kandy ist auch optimaler Ausgangspunkt f&#252;r das gro&#223;e Sightseeing im Landesinneren. Man ist gar nicht so schlecht beraten, sich einen Fahrer f&#252;r einen Tag zu mieten (5000 Rupien) und die St&#228;dte in 1-3 Tagen abzuklappern. Bei den Eintrittspreisen kommt es auch nicht mehr drauf an! Das Roundticket kostet stolze 50 US-Dollar. Der Eintritt zum L&#246;wenfelsen in Sigiriya alleine schon 30 US-Dollar!!! Der nebenbei bemerkt wahrscheinlich mit den H&#246;hlen von Dambulla die einzig wirklich beeindruckende Sehensw&#252;rdigkeit ist. Die gro&#223;e K&#246;nigstadt Anuradhapura sieht neben anderen Ruinenst&#228;dten wie Angkor Wat, Sukhothai oder Bagan allerdings ziemlich blass aus. Dort findet sich auch das dritte wichtige Heiligtum, der Ableger vom Bodhibaum unter dem Buddha die Erleuchtung fand. Mit Berg, Baum und Zahn ins gute Karma <img src='http://reisesuechtig.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Berge, Tee und Curry</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 08:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[N&#228;chste Station der Sri Lanka-Reise ist das H&#252;gelland. Von Tissa geht es mit dem Bus &#252;ber halsbrecherische Stra&#223;en ins Durchzugskaff Ella, dann mit dem Bummelzug weiter nach Hatton und mit dem Busfahrer Bleifu&#223; nach Dalhousie, von wo man sich auf &#8230; <a href="http://reisesuechtig.com/4535/berge-tee-und-curry/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/06/pada.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-4768" title="Sri Pada" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/06/pada-200x131.jpg" alt="" width="135" height="83" /></a>N&#228;chste Station der Sri Lanka-Reise ist das H&#252;gelland. Von Tissa geht es mit dem Bus &#252;ber halsbrecherische Stra&#223;en ins Durchzugskaff Ella, dann mit dem Bummelzug weiter nach Hatton und mit dem Busfahrer Bleifu&#223; nach Dalhousie, von wo man sich auf den Weg zu einem der H&#246;hepunkte macht: zum Adam&#8217;s Peak, Ziel von unz&#228;hligen Pilgern und Touristen verschiedenster Religionen. Doch zuerst gilt es den Weg durch kilometerlange Teeplantagen zu bestreiten.<span id="more-4535"></span></p>
<p>Mit str&#246;mendem Regen begr&#252;&#223;t uns Dalhousie, Ausgangspunkt f&#252;r die Besteigung des heiligen Berges namens Adam&#8217;s Peak oder Sri Pada, wo einst Buddha, Shiva, Adam und der Apostel Thomas ihren Fu&#223; auf die Erde gesetzt haben sollen. Somit ein ziemliches Heiligtum f&#252;r alle Religionen Sri Lankas. Am Ende der Pilgersaison nehmen nur mehr wenige Pilger und eine Handvoll Touristen die Strapazen auf sich.</p>
<p>Nachdem ein Blutegel an meinem Fu&#223; genuckelt hat, der mit einem gelben Pulver fachm&#228;nnisch bek&#228;mpft wurde (wahrscheinlich war es Curry, was sonst?!), ging die Vorbereitung los. Um 2 Uhr fr&#252;h soll man aufbrechen, damit man p&#252;nktlich zum Sonnenaufgang am Gipfel ist.  Nach einer Tortur von 5000 Stufen kamen wir auch rechtzeitig am heiligen Gipfel an, schwei&#223;gebadet, ersch&#246;pft und durchn&#228;sst bis auf die Knochen, aber von der Sonne weit und breit keine Spur.</p>
<p>Der Abstieg war eine einzige Wasserstra&#223;e, immerhin waren wir gut bekleidet im Gegensatz zu den Einheimischen, die in Flip Flops und T-Shirt unterwegs waren. Noch dazu versuchte man sich bei Blitz und Donner am Berg mit einem Schirm zu sch&#252;tzen!!! Was f&#252;r eine glorreiche Idee.<br />
Den Weg hatte ich mir etwas uriger vorgestellt, stattdessen ist er bis oben hin voll asphaltiert und durchgehend von Tea Shops ges&#228;umt. Aber wie soll man sonst Greise, Kinder und Blinde den gesamten Berg hinaufschleppen ohne dass sie abst&#252;rzen. Die Stufen h&#228;tten Sie allerdings etwas niedriger bauen k&#246;nnen. Die Sri Pada Besteiger erkennt man in den n&#228;chsten Tagen auf den ersten Blick &#8230;</p>
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		<title>Yala Yala &#8230; Nationalpark!</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 18:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Yala Yala &#8230; auf geht&#8217;s zum Yala-Nationlapark! Leoparden, Elefanten, Affen, Schlangen und andere Wildtiere. Von Tissamaharama (kurz Tissa), einem Kaff mit gef&#252;hlten 20 Einwohnern und hunderten K&#252;hen, l&#228;sst sich die Safari am besten starten. Man hat die Qual der Wahl &#8230; <a href="http://reisesuechtig.com/4547/yala-yala-nationalpark/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/05/sl0376.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-4685" title="Yala-Nationalpark" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/05/sl0376-200x133.jpg" alt="" width="130" height="80" /></a>Yala Yala &#8230; auf geht&#8217;s zum Yala-Nationlapark! Leoparden, Elefanten, Affen, Schlangen und andere Wildtiere. Von Tissamaharama (kurz Tissa), einem Kaff mit gef&#252;hlten 20 Einwohnern und hunderten K&#252;hen, l&#228;sst sich die Safari am besten starten. Man hat die Qual der Wahl zwischen einem 5 Jahre alten indischen Tata oder einem 50-j&#228;hrigen Range Rover als Untersatz &#8230; <span id="more-4547"></span></p>
<p>Zurzeit ist nur einer der 5 Bl&#246;cke f&#252;r Touristen ge&#246;ffnet, der Rest ist  striktes Naturschutzgebiet. Im Touristenblock herrscht daf&#252;r ziemlich  reger Jeep-Verkehr. Die Wahl des unzerst&#246;rbaren Range Rovers hat sich auf  jeden Fall als optimal erwiesen, da er uns sicher &#252;ber alle Erdl&#246;cher,  Felsen und Schlammpf&#252;tzen brachte. Der Fahrer hatte wirklich kein  Erbarmen mit ihm!</p>
<p>&#8220;Leopard, 95% sure&#8221;, versicherte man uns. Bei den Schweizer  Leidgenossen waren es dann schon 100%. Dann wird er ja wohl auftauchen.  Denn eine der h&#246;chsten Leopardendichten soll der Nationalpark aufweisen.  Ja aber wo ist er denn? Auf der Jagd nach dem wilden Tier kam uns alles M&#246;gliche unter: B&#252;ffel, Rehe, Pfauen, B&#252;ffel, B&#252;ffel, Pfauen, Rehe &#8230;. &#8220;See  the peacock?! Aaaaaah!&#8221; 5 Stunden sp&#228;ter: &#8220;See the dear? &#196;&#228;&#228;&#228;hhh &#8230;&#8221; Der  Bursche lie&#223; sich ziemlich bitten. 13 Stunden, einen Sonnenbrand und  ein Sch&#252;tteltrauma sp&#228;ter lie&#223; sich das verfolgte Tier etwa 500 m vor dem  Haupteingang des Parks blicken und wanderte gen&#252;sslich von einer  Stra&#223;enseite zur anderen. Gerade als wenn er sagen w&#252;rde &#8220;Und ob ich da bin,  aber ich bestimme immer noch, wann und wo ich mich blicken lasse!&#8221;</p>
<p>&#8220;All natural&#8221;, versicherte man uns au&#223;erdem. Sicher, und die ganzen D&#228;mme, Becken und Wasserl&#246;cher sind durch &#8220;nat&#252;rliche&#8221; Menschenhand entstanden. Sehr nat&#252;rlich ist hingegen die beklemmende Trauer, die unseren Guide &#252;berkam als er uns an einen wundersch&#246;nen Strand brachte, wo damals 40 Menschen beim Tsunami ums Leben gekommen sind.</p>
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		<title>Unawatuna &#8211; Hakuna Matata?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 17:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endstation Unawatuna. Der vollbesetzte Bummelzug mit rasenden 40 km/h, offenen T&#252;ren, ohrenbet&#228;ubendem L&#228;rm und stickiger Hitze bringt uns in die kleine Ortschaft mit dem paradiesisch anmutenden Namen. Mit Hakuna Matata hat die Gegend aber nicht viel zu tun, auch wenn sie &#8230; <a href="http://reisesuechtig.com/4545/unawatuna-hakuna-matata/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/05/IMG_9340.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-4612" title="Unawatuna" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/05/IMG_9340-200x131.jpg" alt="" width="140" height="90" /></a>Endstation Unawatuna. Der vollbesetzte Bummelzug mit rasenden 40 km/h, offenen T&#252;ren, ohrenbet&#228;ubendem L&#228;rm und stickiger Hitze bringt uns in die kleine Ortschaft mit dem paradiesisch anmutenden Namen. Mit Hakuna Matata hat die Gegend aber nicht viel zu tun, auch wenn sie von der Backpacker-Bibel wahnsinnig sch&#246;n angepriesen wird. So l&#252;mmeln im S&#252;dwesten der Insel wohl die meisten Touristen herum, obwohl es definitiv sch&#246;nere Flecken in Sri Lanka gibt!<span id="more-4545"></span></p>
<p>Tats&#228;chlich definiert sich das Paradies f&#252;r jeden anders. Wir mussten erst einige Tage in Unawatuna verbringen, um ihre wahre Sch&#246;nheit zu sehen. Die Bucht ist zwar sehr reizvoll, w&#228;ren da nicht die ganzen Hotels und Guest Houses, die man quasi ins Wasser reingebaut hat, so dass kaum mehr was vom sch&#246;nen Strand &#252;brigbleibt. So r&#228;keln sich die halbnackten Touristen zwischen voll bekleideten Einheimischen, die lautstark baden und Trinkspiele veranstalten, auf einem winzigen St&#252;ck Sandstrand.</p>
<p>Beruhigt war mein Gem&#252;t nach dem langen Gewaltmarsch von unserem Guest House zu einem brauchbaren Strand erst wieder nach der Entdeckung des Roti Shops und einem Frusteinkauf an Ethnoschmuck. Richtig aufgebl&#252;ht ist mein Gem&#252;t nach dem noch viel schlimmeren Gewaltmarsch zur Peace Pagoda und dem Jungle Beach erst nach dem wundervollen Bad an dem tats&#228;chlich verwilderten und einsamen Dschungelstrand, &#252;ber den sich gerade ein Regenbogen blicken lie&#223;. &#220;ber Stock und Stein, Fl&#252;sse und W&#228;lder, Berge und T&#228;ler haben wir uns auf den schwei&#223;treibenden Weg gemacht, die Pagode auf dem H&#252;gel zu finden und den einsamen Strand zu entdecken, damit wir dann zusehen konnten wie die Touristen von der anderen Seite mit dem klimatisierten Bus angekarrt wurden &#8230;</p>
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		<title>Colombo</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 20:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem langen Flug wird die Hauptstadt von vielen Reisenden gemieden und die Fahrt geht gleich weiter an die K&#252;ste. Aber f&#252;r mich ist jede Hauptstadt ein Pflichtprogramm. Egal, ob gro&#223;, klein, laut, leise, sch&#246;n oder h&#228;sslich. Hier trifft man &#8230; <a href="http://reisesuechtig.com/4543/colombo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/05/kinder.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-4575" title="Kinder" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/05/kinder-200x133.jpg" alt="" width="150" height="100" /></a>Nach dem langen Flug wird die Hauptstadt von vielen Reisenden gemieden und die Fahrt geht gleich weiter an die K&#252;ste. Aber f&#252;r mich ist jede Hauptstadt ein Pflichtprogramm. Egal, ob gro&#223;, klein, laut, leise, sch&#246;n oder h&#228;sslich. Hier trifft man Touristen h&#246;chstens noch au&#223;erhalb des Zentrums wie etwa in Mt. Lavinia, wenn &#252;berhaupt. Gerade deshalb haben wir uns gleich im ersten Bezirk Colombos im Grand Oriental Hotel mitten im Zentrum eingemietet. Man g&#246;nnt sich ja sonst nichts!<span id="more-4543"></span></p>
<p>Der Konsum kann gleich bei der Ankunft beginnen, da einen im Duty Free Shop bereits K&#252;hlschr&#228;nke und Waschmaschinen erwarten, die man sich gleich schon mal f&#252;r den Heimflug reservieren kann. Wenige Meter sp&#228;ter bekommt man fast den roten Teppich ausgerollt,  so dass man Angst hat vor lauter H&#246;flichkeit, die einem entgegengebracht wird, etwas Falsches zu sagen. Sobald man aber die Masche durchschaut hat, relativiert sich diese unendliche Freundlichkeit schnell wieder (Notiz in meinem Reisetagebuch: &#8220;Die Leute hier sind wirklich zum Gernhaben!&#8221; Das klingt ja noch nach blutigem Neuling!).</p>
<p>Aber der richtige Schock: Wo sind die Essensst&#228;nde? Wo ist die Gark&#252;che? Im Gegensatz zu vielen anderen asiatischen L&#228;ndern gibt es hier keine Stra&#223;enk&#252;che und auch kaum Esskultur, die &#252;ber die eigenen 4 W&#228;nde hinausgeht. Dementsprechend schwer ist es au&#223;erhalb der gesch&#252;tzten Hotelanlagen einfaches Essen zu finden. Aber: Wer suchet, der findet. Im Harbour Stop, wie der Name schon sagt in der N&#228;he vom Hafen, gibt es 24 Stunden am Tag leckere einheimische K&#252;che!</p>
<p>Aber das, was die Stadt wirklich spannend macht, sind nicht ihre Sehensw&#252;rdigkeiten, sondern die verschiedenen Stadtviertel wie Pettah oder Slave Island. Buntes Markttreiben und lebhafte Muslime- und Hinduviertel mit Gehupe, Geschrei, Menschenauflauf, Ger&#252;chen und Geschm&#228;ckern. An einem Tag in Colombo kann man sich mit all seinen Sinnen in s&#228;mtlichen sozialen, religi&#246;sen und ethnischen Dimensionen bewegen. Vom klimatisierten High Society Café bis zu den Kloaken der Stadt.</p>
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		<title>Tuk-Tuk, Sir?!</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 18:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem mir der gesamte Wasserhahn entgegenspringt als ich &#252;ber dem stinkenden Loch im Boden hocke, das eine Toilette sein soll, und mich mit einem Strahl tr&#252;ben Wasser badet, laufe ich zum Bus, der bereits in die &#8220;Station&#8221; einf&#228;hrt, wobei es &#8230; <a href="http://reisesuechtig.com/4504/tuk-tuk-sir/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/05/sl0001.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-4521" title="Colombo" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2011/05/sl0001-200x133.jpg" alt="" width="200" height="140" /></a>Nachdem mir der gesamte Wasserhahn entgegenspringt als ich &#252;ber dem stinkenden Loch im Boden hocke, das eine Toilette sein  soll, und mich mit einem Strahl tr&#252;ben Wasser badet, laufe ich zum Bus, der bereits in die &#8220;Station&#8221; einf&#228;hrt, wobei es auf 50 Metern 5 Tuk-Tuk Fahrer schaffen mir &#8220;Hello, hello, Tuk-Tuk&#8221; anzubieten, und komme schwei&#223;gebadet beim Semi Luxury Service an, wo immer noch 3 Leute einsteigen als wir uns bereits heftig am Gang aneinander kuscheln, lautstark Bob Marleys &#8220;One love, one heart, let&#8217;s get together and feel all right&#8221; aus den Lautsprechern t&#246;nt und ich nicht mehr wei&#223;, ob ich lachen oder weinen soll. Welcome to Sri Lanka, Sir!<span id="more-4504"></span></p>
<p>Wertvolle Ratschl&#228;ge f&#252;r Sri Lanka? Am besten nimmt man seinen Eurobaum mit auf Reise, wo man unendlich viele, immer wieder nachwachsende Eurobl&#228;tter pfl&#252;cken kann, da man so was als Wei&#223;h&#228;utiger bekanntlich ja hat. Eine Alternative w&#228;re noch einen Cricket-Schl&#228;ger mitzunehmen. Da wird man sogar mit herumfliegenden Gegenst&#228;nden belohnt und f&#252;hlt sich wie der K&#246;nig von Sri Lanka, da Cricket die einzig wahre Religion in diesem Land ist.</p>
<p>Volle Busse gibt es nicht. Man merke sich, einer geht noch immer, auch wenn sich bereits 5 Personen auf 2 Sitzen aneinander schmiegen. &#220;berholen auf der Stra&#223;e geht am besten mitten in der Kurve und &#252;ber 2 Sperrlinien. Immerhin wird der Gegenverkehr durch wildes Hupen gewarnt.</p>
<p>Lockeres Kopfsch&#252;tteln bedeutet nicht, dass die Menschen einen ratlos anblicken oder sogar die Frage verneinen. Mit dem Kopfgewackle erntet man vollste Zustimmung vom Gegen&#252;ber. Vielleicht verstehen sie uns deshalb nicht, wenn wir auf  &#8220;Tuk-Tuk Sir&#8221; mit Kopfsch&#252;tteln antworten. Kein Fehler, auch ich hei&#223;e Sir, da grunds&#228;tzlich immer nur der Mann angesprochen wird und bei Paaren damit beide gemeint sind.</p>
<p>Und an den lieblichen Geruch von verbranntem Plastik sollte man sich auch gew&#246;hnen, frierende Kinder bei str&#246;mendem Regen gehen schlie&#223;lich vor. Oh, das war wohl eine Cola-Flasche!</p>
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		<title>Kiten auf den Malediven</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 13:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein kleines Weihnachtszuckerl f&#252;r Weihnachten zum Schwelgen, Schmachten und Dahinschmelzen. Wei&#223;er Sandstrand, t&#252;rkisblaues Wasser und Sonnenschein &#8211; die Malediven sind f&#252;r uns der Inbegriff des Paradieses. Einfach alles, was es bei uns nicht gibt. Vor allem ist das Inselatoll f&#252;r &#8230; <a href="http://reisesuechtig.com/3705/kiten-auf-den-malediven/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nautilus-two.at/andere-aktivitaeten/kite-safari/" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-3809" title="Kiten mit Julian Hosp (Foto: Harald Hois)" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2010/12/kite.jpg" alt="Kite-Safari" width="140" height="90" /></a>Ein kleines Weihnachtszuckerl f&#252;r Weihnachten zum Schwelgen, Schmachten und Dahinschmelzen. Wei&#223;er Sandstrand, t&#252;rkisblaues Wasser und Sonnenschein &#8211; die Malediven sind f&#252;r uns der Inbegriff des Paradieses. Einfach alles, was es bei uns nicht gibt. Vor allem ist das Inselatoll f&#252;r seine traumhaften Tauchpl&#228;tze oder als Nest f&#252;r einen Liebesurlaub bekannt. Aber wer wei&#223; schon &#252;ber die hervorragenden M&#246;glichkeiten des Kitesurfens auf den Malediven Bescheid?!<span id="more-3705"></span></p>
<p>Denn nicht nur Tauchsafaris geh&#246;ren auf die Malediven, sondern mittlerweile auch Kite Safaris. Was sich eigentlich hinter dem Trendsport verbirgt? Nach meiner simplen Interpretation mehr oder weniger Surfen mit Fallschirm was ich mir ziemlich anstrengend, spannend und aufregend vorstelle. Kite-Profi Julian Hosp zeigt auf dem Safariboot <a href="http://www.nautilus-two.at/" target="_blank">Nautilus Two</a> wie man sich souver&#228;n auf dem Brett bewegt. Der Profi widmete sich nach der Lehrerausbildung voll und ganz dem Sport, platzierte sich im Weltcup unter den Top 10 und f&#252;hrt nun Kite Safaris in der bunten Inselwelt.</p>
<p>Die ideale Reisezeit bietet das Halbjahr zwischen Mai und Oktober, wo optimale Windst&#228;rken um die 20 Knoten herrschen. Auf einer 10-t&#228;gigen Safari werden dabei die besten Spots angesteuert. Neu ist der Sport hier keineswegs. In Surfkreisen gelten die Malediven als Geheimtipp, doch ist das Angebot relativ &#252;berschaubar im Gegensatz zum Tauchen.</p>
<p>Und das Drumherum ist auch hier nicht zu vernachl&#228;ssigen: Inselbesuche, Tauchen, Schnorcheln, Fischen, Barbecue und ein Besuch in der Hauptstadt Malé bieten ein interessantes Rahmenprogramm, wenn man sich nicht ausschlie&#223;lich nur am Boot oder auf einer einsamen Insel aufhalten m&#246;chte!</p>
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		<title>My Friend&#8217;s Home: Okinawa/Japan</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 18:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kriszi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo Japan draufsteht muss nicht gleich Japan drin sein. &#8220;Meine Insel&#8221;, so spricht die Freundin liebevoll von ihrer Heimat Okinawa &#8211; &#8220;J-Land&#8221; hingegen ist ihr Begriff f&#252;r den Nationalstaat, in dem sie aufgewachsen ist. Denn Okinawa ist Okinawa und nicht &#8230; <a href="http://reisesuechtig.com/3358/my-friends-home-okinawajapan/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2010/10/DSC_0507.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-3385" title="Okinawa (Foto: Hiina Kanna)" src="http://reisesuechtig.com/wp-content/uploads/2010/10/DSC_0507-200x134.jpg" alt="" width="132" height="89" /></a>Wo Japan draufsteht muss nicht gleich Japan drin sein. &#8220;Meine Insel&#8221;, so spricht die Freundin liebevoll von ihrer Heimat Okinawa &#8211; &#8220;J-Land&#8221; hingegen ist ihr Begriff f&#252;r den Nationalstaat, in dem sie aufgewachsen ist. Denn Okinawa ist Okinawa und nicht Japan, ist sie sich sicher. S&#252;dl&#228;ndisches Flair, eine entspannte Mentalit&#228;t und eine eigene Sprache trennen die okinawesische Minderheit von Japan &#8211; und unz&#228;hlige Kilometer Ozean, die man zuerst &#252;berwinden muss. <span id="more-3358"></span></p>
<p>Wo nicht Hawaii draufsteht, kann durchaus Hawaii drin sein. Das kann nicht sein, dachte ich mir. Aber beim Anblick der Bilder kamen hawaiianische Tr&#228;ume und S&#252;dseefeeling auf. Verlassene Str&#228;nde gibt es gen&#252;gend, die muss man nicht mehr suchen &#8230; Angesichts dieser Menschenleere f&#228;llt die Verbindung zu Japan umso schwerer.</p>
<p>Wo Bio draufsteht ist hier auch Bio drin. Denn wof&#252;r kennt man die Insel noch? Genau, sie ist bekannt f&#252;r die hohe Lebenserwartung der Einwohner, die mit durchschnittlich fast 90 Jahren zu den &#228;ltesten Erdenb&#252;rgern z&#228;hlen. Spezielle Nahrungsmittel und Zutaten, die nur in Okinawa erh&#228;ltlich sind und traditionelle Zubereitung sind das Lebenselixier der 100-j&#228;hrigen Inselbewohner.</p>
<p>Wo Paradies draufsteht, muss nicht immer Paradies drin sein. So war Okinawa w&#228;hrend des 2. Weltkrieges einst Schauplatz einer blutigen Schlacht zwischen Japan und den USA. Bis 1972 blieb die Insel von den USA besetzt und ist nach wie vor St&#252;tzpunkt der US-Armee, was weder die Beziehungen zu Japan f&#246;rdert noch zu den USA. Dementsprechend sieht auch die Wirtschaftslage im Gegensatz zum sonst so wundersamen Japan aus.</p>
<p>Nichtsdestotrotz hat man sich eine wichtige Lebenseinstellung angeeignet: Nankuru naisaa &#8211; Es muss doch irgendwie funktionieren! Am besten ohne jegliche Japanischkenntnisse und mit viel viel Sonnencreme!</p>
<p>Danke Hiina!</p>
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